Commerzbank Aktie: Ernsthafte Besorgnis?
Die Commerzbank steht vor einem Stresstest. Am 11. Februar legt das Frankfurter Institut seine Jahresbilanz 2025 vor – und die Erwartungen sind hoch. Während Konkurrenten im europäischen Bankensektor 2026 bereits Boden gutmachen, hinkt die Commerzbank-Aktie hinterher. Parallel schwelt die UniCredit-Frage weiter.
Die wichtigsten Faktoren im Überblick:
- Jahresbilanz 2025 wird am 11. Februar präsentiert
- Restrukturierungskosten belasten das Ergebnis
- UniCredit hält 26 Prozent und könnte aufstocken
- Aktie liegt im europäischen Branchenvergleich 2026 hinten
Schwacher Jahresstart belastet
Im Gegensatz zum starken Vorjahr zeigt sich die Commerzbank-Aktie 2026 schwach. Während der Euro Stoxx Banks Index bereits im Plus notiert, rangiert das DAX-Mitglied am unteren Ende der Sektorperformance. Die Aktie notiert bei 35,56 Euro und damit knapp 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 41,58 Euro aus dem Dezember.
Immerhin gelang zuletzt die Rückeroberung der 50-Tage-Linie, nachdem diese Ende Januar unterschritten worden war. Ob dieser technische Befreiungsschlag von Dauer ist, dürfte maßgeblich von den kommenden Quartalszahlen abhängen.
Strategie kostet – zunächst
Die Bank befindet sich mitten im Umbau. Bis Ende 2027 sollen 3.900 Stellen abgebaut werden, wobei der Gesamtpersonalbestand durch günstigere Neueinstellungen im Ausland stabil bleiben soll. Die damit verbundenen Restrukturierungsaufwendungen drücken auf das Ergebnis 2025 – eine Belastung, die der Markt bereits eingepreist haben dürfte.
Die Frage ist: Wie schnell zahlt sich der Umbau aus? Und können die Effizienzgewinne die schwächere konjunkturelle Dynamik kompensieren?
UniCredit bleibt Unsicherheitsfaktor
Die italienische Großbank hält direkt rund 26 Prozent der Anteile und könnte diesen Anteil durch Umwandlung weiterer Finanzinstrumente auf 29 Prozent erhöhen. Die Commerzbank-Führung betont ihre Eigenständigkeit, auch die Bundesregierung mit ihrer 12-Prozent-Beteiligung stellt sich gegen eine Übernahme.
Dennoch: Solange die UniCredit-Frage nicht final geklärt ist, bleibt ein Unsicherheitsfaktor bestehen, der die Bewertung belasten kann.
Kalender im Blick
Nach der Jahresbilanz am 11. Februar folgt am 25. März der vollständige Geschäftsbericht. Am 8. Mai stehen dann bereits die Zahlen für das erste Quartal 2026 an, bevor am 20. Mai die Hauptversammlung tagt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Commerzbank die Kurve zurück an die Spitze des europäischen Bankensektors schafft.
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