Strategy Aktie: Krypto-Fokus
Strategy hängt derzeit stärker am Kryptomarkt als vielen Anlegern lieb ist. Denn ein großer Teil der Bewertung wird über die umfangreichen Digital-Asset-Bestände mitbestimmt – und genau dort kam zuletzt Bewegung rein. Jetzt richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen, die mehr Klarheit bringen sollen.
Korrektur am Kryptomarkt drückt
Auslöser für den jüngsten Druck war ein deutlicher Rückgang beim Bitcoin-Preis. Weil Strategy große Bestände an digitalen Assets hält, reagieren Investoren besonders sensibel auf solche Schwankungen: Sinkt der Kryptomarkt, rückt sofort die Frage nach möglichen Buchverlusten in den Vordergrund.
Trotz der raueren Marktphase signalisiert das Unternehmen, an seiner bisherigen Akquisitionsstrategie festhalten zu wollen. Gleichzeitig steigt damit die Aufmerksamkeit für die eingesetzte Hebel-Strategie des Managements – vor allem dann, wenn der zugrunde liegende Asset-Preis wichtige Unterstützungszonen testet.
Quartalszahlen sollen Klarheit bringen
Der nächste konkrete Datenpunkt kommt schon morgen: Am Donnerstag (5. Februar) legt Strategy die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Im Zentrum stehen dabei zwei Themen: mögliche Wertminderungen (Impairment Charges) auf die Digital-Asset-Bestände und der Zustand des operativen Softwaregeschäfts.
Zur Einordnung: Im dritten Quartal 2025 hatte Strategy einen Umsatz von 128,69 Mio. US-Dollar gemeldet – ein Plus von rund 10,9% gegenüber dem Vorjahr. Ob sich diese Entwicklung fortsetzt, dürfte für die Bewertung mindestens genauso wichtig werden wie die täglichen Ausschläge am Kryptomarkt.
- Nächstes Ereignis: Q4/2025-Zahlen am Donnerstag, 5. Februar
- Worauf der Markt achtet: mögliche Wertminderungen und die Dynamik im Kerngeschäft
Kursbild: Nähe zum Jahrestief
Auch charttechnisch ist die Lage angespannt: Die Aktie schloss gestern bei 120,30 € und liegt damit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 118,60 €, das erst diese Woche markiert wurde. Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Monate bleibt der Titel damit klar unter Druck.
Am Donnerstag dürfte sich zeigen, ob die Zahlen das Narrativ wieder stärker Richtung Softwaregeschäft verschieben – oder ob mögliche Belastungen aus der Krypto-Bilanz den Takt weiter vorgeben.
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