RWE Aktie: Krebber macht Tempo
RWE jagt an der Börse von Hoch zu Hoch, doch CEO Markus Krebber ruht sich auf dem massiven Kursplus der letzten zwölf Monate nicht aus. Während der Energiekonzern in Lingen mit einem neuen Großprojekt Fakten schafft, wächst der Druck auf die Politik in Berlin. Denn für die nächste Stufe der Unternehmensstrategie fordert der Vorstand nun rasche Klarheit, um den Zeitplan der Energiewende nicht zu gefährden.
Das Wichtigste in Kürze:
* Expansion: Baubeginn für 400-MW-Batteriespeicher in Lingen.
* Strategie: Bereitschaft für bis zu 3 GW neue Gaskraftwerks-Kapazität.
* Forderung: CEO Krebber verlangt politischen Rahmen bis Herbst 2026.
* Aktienkurs: Titel notiert am 52-Wochen-Hoch bei 54,48 Euro.
Warten auf den Startschuss aus Berlin
Im Zentrum der aktuellen Unternehmensentwicklung steht die Positionierung zur nationalen Kraftwerksstrategie. RWE-Chef Markus Krebber signalisierte jüngst die klare Bereitschaft, sich an den geplanten Ausschreibungen für neue Gaskraftwerke zu beteiligen. Das Zielvolumen ist ambitioniert: Bis zu drei Gigawatt (GW) Kapazität will der Konzern beisteuern. Diese flexiblen Anlagen gelten als unverzichtbare Reserve, um Schwankungen bei Wind- und Sonnenenergie auszugleichen.
Allerdings knüpft der Vorstand diese Pläne an eine klare Bedingung. In öffentlichen Äußerungen mahnte Krebber eine zügige Finalisierung der Rahmenbedingungen an. Sollte der politische Prozess nicht bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein, droht der Zeitplan für die Inbetriebnahme neuer Anlagen bis 2030/31 zu kippen.
Investition in Netzstabilität
Während die Diskussion um die Gaskraftwerke noch politisch flankiert werden muss, setzt RWE an anderer Stelle bereits Bagger in Bewegung. Am 2. Februar 2026 fiel der Startschuss für den Bau eines Großbatteriespeichers am Kraftwerksstandort Lingen. Mit einer Leistung von 400 Megawatt soll die Anlage künftig die Netzstabilität sichern.
Diese operative Umsetzungsstärke honoriert auch der Markt. Die Aktie schloss gestern bei 54,48 Euro und markierte damit exakt ihr neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier bereits ein Plus von über 16 Prozent, was das Vertrauen der Investoren in den dualen Kurs aus Erneuerbaren Energien und flexiblen Back-up-Kapazitäten unterstreicht.
Aktienrückkauf und Ausblick
Neben den industriellen Großprojekten pflegt das Management auch die Kapitalstruktur. Ende Januar setzte das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm fort und erwarb binnen einer Woche rund 392.000 eigene Anteile.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 12. März 2026. An diesem Datum legt RWE den Bericht über das Geschäftsjahr 2025 vor. Entscheidend wird dann sein, ob der Vorstand seine Zuversicht bezüglich der politischen Weichenstellungen bekräftigen kann oder ob Verzögerungen in Berlin die strategische Planung bremsen.
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