Strategy hat diese Woche gleich mehrere Impulse auf einmal bekommen: Bitcoin kletterte über die Marke von 73.000 US-Dollar, ein neues Analysten-Coverage wurde initiiert, und die institutionelle Nachfrage nach den Vorzugsaktien des Unternehmens zieht weiter an. Die Aktie legte am Freitag deutlich zu.

Bitcoin als Herzstück des Geschäftsmodells

Strategy hält inzwischen 738.731 BTC — rund 3,5 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots. Anfang März kaufte das Unternehmen innerhalb einer Woche knapp 18.000 BTC für rund 1,28 Milliarden US-Dollar hinzu, finanziert unter anderem durch den Verkauf von 3,78 Millionen STRC-Vorzugsaktien, die 377 Millionen Dollar einbrachten. Die Gesamtinvestition in Bitcoin beläuft sich auf rund 56 Milliarden Dollar, zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von etwa 75.862 Dollar je Coin.

Wie eng die Aktie an den Bitcoin-Kurs gekoppelt ist, zeigt eine einfache Rechnung: Jede Bewegung von 1.000 Dollar im Bitcoin-Preis verändert den Treasurywert von Strategy um rund 739 Millionen Dollar.

Analyst setzt Kursziel bei 175 Dollar

B. Riley Securities nahm die Aktie am 10. März mit einem Kaufvotum und einem Kursziel von 175 Dollar in die Coverage auf. Analyst Fedor Shabalin verwies auf den Druck, den der rund 45-prozentige Rückgang des Bitcoin-Preises vom Allzeithoch bei 126.080 Dollar im Oktober 2025 auf den Sektor ausgeübt hat. Strategy handelt derzeit bei etwa dem 1,2-fachen des modifizierten Nettoinventarwerts — weit unter dem Höchstwert von rund 3,4x aus dem Jahr 2024.

Shabalin sieht das Geschäftsmodell dennoch im Wandel: Unternehmen wie Strategy verlagerten sich zunehmend auf Vorzugskapital und diversifiziertere Kapitalstrukturen. Den nächsten Entwicklungsschritt verortet er in digitalen Kreditinstrumenten und einer Ausweitung über die reine Bitcoin-Akkumulation hinaus. Das Kursziel von 175 Dollar liegt allerdings deutlich unter dem Konsensus von 394 Dollar, den 13 Analysten mit Kaufempfehlung stützen.

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Softwaregeschäft mit solidem Wachstum

Abseits der Bitcoin-Strategie zeigt das Softwaregeschäft Substanz. Der Umsatz im vierten Quartal 2025 lag mit rund 123 Millionen Dollar über den Erwartungen von 117 Millionen Dollar. Besonders die Subscription-Sparte wuchs im Jahresvergleich um 62 Prozent — ein Hinweis, dass das operative Kerngeschäft trotz der dominierenden Bitcoin-Narrative an Fahrt gewinnt.

Short-Interesse gestiegen

Auf Jahressicht steht die Aktie trotz der jüngsten Erholung noch rund 50 Prozent im Minus. Das Short-Interesse ist von fünf auf zwölf Prozent gestiegen — ein Niveau, das bei anhaltendem Aufwärtsdruck die Grundlage für einen Short-Squeeze legen könnte.

Management hat das Ziel ausgegeben, den Bitcoin-Bestand je Aktie innerhalb von sieben Jahren zu verdoppeln, mit einer angestrebten jährlichen Bitcoin-Rendite von fünf bis vierzehn Prozent. Ob das gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie sich Bitcoin in den kommenden Monaten entwickelt — und ob die regulatorischen Rahmenbedingungen, auf die Strategy setzt, tatsächlich Gestalt annehmen.

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