Nordex Aktie: Aufträge und Rekordzahlen
Zwei Aufträge innerhalb von zwei Tagen — Nordex setzt seine Wachstumsstrategie in Deutschland konsequent fort. Das Unternehmen baut sein Projektgeschäft aus und verknüpft jeden neuen Deal mit langfristigen Serviceverträgen.
Bürgerwindpark mit 25-Jahres-Vertrag
Am 12. März sicherte sich Nordex den Auftrag für den Bürgerwindpark Heek-Strönfeld in Nordrhein-Westfalen: sieben Turbinen des Typs N175/6.X mit einer Nabenhöhe von 179 Metern, zusammen 49 MW. Das Projekt sticht durch seine breite lokale Verankerung hervor — neben Grundstückseigentümern und Anwohnern sind die Gemeinde Heek, die Kirchengemeinde und die lokale Energiegenossenschaft mit mehr als 1.300 Bürgerinnen und Bürgern beteiligt. Errichtung und Inbetriebnahme sind für 2027 geplant.
Bereits zwei Tage zuvor hatte Bestandskunde wpd ein deutlich größeres Paket geordert: 40 Turbinen für neun Projekte in vier Bundesländern, insgesamt 279,2 MW.
Servicegeschäft als Stabilitätsanker
Was beide Aufträge verbindet: Jeder enthält einen langfristigen Premium-Servicevertrag — 25 Jahre beim Bürgerwindpark, 15 Jahre beim wpd-Paket. Das Servicegeschäft gilt als margenstark und liefert planbare, wiederkehrende Einnahmen, die das zyklische Projektgeschäft ausgleichen.
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Diese Strategie fußt auf einem starken Fundament. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Nordex einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro und einen Rekordauftragseingang von 10,2 GW — ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge beschleunigte sich im vierten Quartal auf 12,1 Prozent, der freie Cashflow lag bei 863 Millionen Euro. Ab 2027 plant das Unternehmen zudem Kapitalrückführungen von mindestens 50 Millionen Euro jährlich.
Ausblick auf 2026
Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an, bei einer mittelfristigen EBITDA-Marge von 10 bis 12 Prozent. Die Aktie hat diese Wachstumsperspektive bereits eingepreist — seit Jahresbeginn legte sie rund 43 Prozent zu und notiert knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 43,94 Euro.
Den ersten konkreten Fortschrittsnachweis für diese Ziele liefert der Quartalsbericht am 27. April 2026.
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