Der Softwarekonzern Strategy, ehemals MicroStrategy, treibt seine Bitcoin-Akkumulation weiter auf die Spitze. Mit dem größten Einzelkauf seit sieben Wochen baut das Unternehmen seine ohnehin gewaltigen Krypto-Reserven abermals aus. Während die komplexe Finanzierung dieser Zukäufe zunehmend Fragen aufwirft, sehen erste Wall-Street-Analysten genau jetzt eine attraktive Einstiegschance.

Größter Zukauf seit Wochen

Zwischen dem 2. und 8. März sicherte sich das Unternehmen 17.994 weitere Bitcoin im Wert von rund 1,28 Milliarden US-Dollar. Damit hält Strategy nun 738.731 Token, was etwa 3,5 Prozent der gesamten maximalen Umlaufmenge entspricht. Der durchschnittliche Kaufpreis des gesamten Bestands liegt bei rund 75.862 US-Dollar pro Coin.

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Um diese Summen aufzubringen, greift das Management tief in die Instrumente der Kapitalbeschaffung. Etwa 900 Millionen Dollar des jüngsten Kaufs stammen aus dem Verkauf von Stammaktien, was den Anteil der bestehenden Aktionäre verwässert. Die restlichen 30 Prozent wurden über sogenannte "Stretch"-Vorzugsaktien finanziert. Hier zahlt das Unternehmen eine monatlich angepasste Jahresrendite von mittlerweile 11,5 Prozent, um frisches Kapital anzulocken. Diese Mechanik funktioniert auf Dauer nur, solange der Bitcoin-Preis schneller steigt, als die Zinsverpflichtungen von Strategy anwachsen.

Wall Street rät zum Kauf

Trotz der anspruchsvollen Kapitalstruktur positioniert sich die Wall Street positiv. Die Investmentbank B. Riley Securities hat die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 175 US-Dollar aufgenommen. Analyst Fedor Shabalin argumentiert, dass die Bewertung im Vergleich zu den gehaltenen Bitcoin-Reserven deutlich gesunken ist. Der Aufschlag zum Nettoinventarwert (mNAV) fiel von einem Höchststand von 3,4 im Jahr 2024 auf aktuell 1,2.

Nach einem schwachen Jahresstart notiert das Papier aktuell bei 118,95 Euro und verzeichnet damit seit Januar ein Minus von 11,36 Prozent. Shabalin wertet dieses gesunkene Bewertungsniveau als attraktiven Einstiegspunkt, auch wenn die Leerverkaufsquote der Aktie zuletzt auf 12 Prozent gestiegen ist.

Prall gefüllte Kriegskasse

Für die Zukunft stehen Strategy über verschiedene Aktienprogramme noch ungenutzte Kapazitäten in zweistelliger Milliardenhöhe zur Verfügung. Da sich der Bitcoin-Preis zuletzt zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar stabilisiert hat, setzt das Unternehmen seinen Kurs der schuldenfinanzierten Akkumulation unbeirrt fort. Mit Barreserven von 2,25 Milliarden Dollar im Rücken bleibt der Konzern unabhängig von kurzfristigen Preisschwankungen handlungsfähig.

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