Strategy Aktie: Der 44-Milliarden-Plan
Strategy weitet seine aggressive Krypto-Finanzierung noch einmal drastisch aus. Mit neuen Kapitalprogrammen im Volumen von 44,1 Milliarden US-Dollar will der Konzern seine gigantischen Bitcoin-Bestände weiter aufstocken. Obwohl die bisherigen Käufe aktuell zu Milliardenverlusten führen, bereitet das Management unbeeindruckt den Boden für die nächste große Akquisitionswelle.
Neue Aktien für neue Coins
Um diese Summen zu stemmen, splittet Strategy die Kapitalbeschaffung in mehrere Tranchen. Geplant ist der Verkauf von Stammaktien im Wert von 21 Milliarden US-Dollar sowie Vorzugsaktien der Serie STRC in gleicher Höhe. Weitere 2,1 Milliarden US-Dollar sollen über STRK-Vorzugsaktien in die Kassen fließen. Dafür wurde das Konsortium der begleitenden Banken auf 19 Partner erweitert.
Marktbeobachter werten besonders die Fokussierung auf die STRC-Papiere als strategisch relevant. Diese weisen mit einer geschätzten Volatilität von 14 Prozent deutlich geringere Schwankungen auf als der direkt gehaltene Bitcoin und bieten Anlegern eine kumulative Dividende von 11,50 Prozent. Das genehmigte Kapital für diese Tranche wurde im Vorfeld mehr als verdreifacht.
Milliardenverlust auf dem Papier
Parallel zur Ankündigung der neuen Programme setzte das Unternehmen seine Einkaufstour in der vergangenen Woche bereits fort. Für 76,6 Millionen US-Dollar wanderten weitere 1.031 Bitcoin in die Bilanz, finanziert durch den Verkauf von Stammaktien. Damit summiert sich der Gesamtbestand auf mittlerweile 762.099 Coins, was etwa 3,8 Prozent aller zirkulierenden Bitcoin entspricht.
Ein Blick auf die Durchschnittspreise offenbart das aktuelle Risiko dieser Strategie. Der durchschnittliche Kaufpreis des gesamten Portfolios liegt bei 75.694 US-Dollar. Beim aktuellen Marktkurs von rund 71.300 US-Dollar sitzt Strategy auf einem nicht realisierten Buchverlust von bis zu vier Milliarden US-Dollar. An der Börse spiegelt sich diese Belastung in der längerfristigen Kursentwicklung wider. Die Aktie, die am Montag bei 119,05 Euro aus dem Handel ging, hat auf Sicht von zwölf Monaten rund 61,5 Prozent an Wert verloren.
Kapazitäten für den weiteren Ausbau
Das erklärte Ziel des Managements bleibt das Erreichen der Marke von einer Million Bitcoin bis Ende 2026. Die neu geschaffene Infrastruktur mit dem erweiterten Bankenkonsortium bietet nun die technische Voraussetzung für schnelle und großvolumige Aktienverkäufe. Sollte das Unternehmen den neu geschaffenen Rahmen ausschöpfen und sich der Bitcoin-Preis stabilisieren, könnten theoretisch über 586.000 weitere Coins erworben werden.
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