Strategy Aktie: Milliardenverlust stoppt Käufe nicht
Strategy verzeichnet aktuell den zweitgrößten vierteljährlichen Bitcoin-Kauf seiner Unternehmensgeschichte. Obwohl der Preis der Kryptowährung deutlich nachgegeben hat und der Softwarekonzern auf massiven Buchverlusten sitzt, geht die aggressive Expansion der Reserven ungebremst weiter. Ein struktureller Wechsel bei der Finanzierung macht diese antizyklische Strategie erst möglich.
Teurer Ausbau der Reserven
Allein im laufenden ersten Quartal 2026 erwarb das Unternehmen 89.618 Bitcoin. Der größte Einzelkauf fand Mitte März statt, als Strategy für durchschnittlich 70.194 US-Dollar pro Coin zuschlug. Damit wuchs der Gesamtbestand auf 761.068 Bitcoin an. Diese Einkaufstour hinterlässt spürbare Spuren in der Bilanz.
Da die durchschnittlichen Anschaffungskosten mittlerweile bei 75.696 US-Dollar liegen und der Bitcoin-Kurs zuletzt um die 70.000-Dollar-Marke pendelte, verzeichnet Strategy derzeit unrealisierte Verluste von rund 3,35 Milliarden US-Dollar. Die hohe Volatilität der digitalen Vermögenswerte führte bereits im vierten Quartal zu einem drastischen Nettoverlust von 12,4 Milliarden US-Dollar. Auch an der Börse spiegelt sich diese Belastung wider: Auf 12-Monats-Sicht brach das Papier um knapp 58 Prozent ein und notiert aktuell bei rund 117 Euro.
Vorzugsaktien als neuer Hebel
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Dass Strategy trotz des Preisverfalls bei Bitcoin und der eigenen Aktie weiter im großen Stil einkaufen kann, liegt an einem Strategiewechsel. Während dem Unternehmen im Bärenmarkt 2022 über die Ausgabe von Stammaktien kaum noch Kapital zufloss, nutzt das Management nun STRC-Vorzugsaktien als primäres Finanzierungsinstrument.
Von den 1,5 Milliarden US-Dollar, die in der vergangenen Woche eingenommen wurden, stammten 1,18 Milliarden aus diesen Vorzugsaktien. Allerdings stößt auch dieser Mechanismus an temporäre Grenzen. Da der Preis der STRC-Papiere in dieser Woche unter den Nennwert von 100 US-Dollar fiel, musste das Unternehmen die Nutzung dieses Programms vorerst aussetzen.
Konkreter Fahrplan bis September
Trotz der aktuellen Finanzierungshürde und der immensen Buchverluste ist die Marschroute klar definiert. Behält Strategy die historische vierteljährliche Erwerbsquote von 16 Prozent bei, wird der Bestand bis September 2026 die Marke von einer Million Bitcoin durchbrechen. Die dafür fälligen Vorzugsdividenden von jährlich einer Milliarde US-Dollar sind vorerst abgesichert, da das Unternehmen über US-Dollar-Reserven in Höhe von 2,25 Milliarden verfügt. Da das laufende Quartal noch zwei Berichtswochen umfasst, stehen weitere Vollzugsmeldungen über zusätzliche Käufe unmittelbar bevor.
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