Strategy hat vergangene Woche Bitcoin im Wert von rund 1,57 Milliarden US-Dollar erworben — der fünftgrößte Einzelkauf in der Unternehmensgeschichte. Finanziert wurde die Transaktion größtenteils über den Verkauf von Vorzugsaktien, die sich zur zentralen Säule der Kapitalstrategie entwickelt haben.

Der Kauf im Detail

Zwischen dem 9. und 13. März erwarb Strategy 22.337 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 70.194 US-Dollar je Coin. Damit hält das Unternehmen nun insgesamt 761.068 BTC — zu einem Gesamteinstandspreis von rund 57,6 Milliarden Dollar, einschließlich Gebühren.

Finanziert wurde der Kauf über zwei Instrumente: Strategy verkaufte rund 11,8 Millionen Anteile seiner 10-prozentigen Series-A-Vorzugsaktie (STRC) für netto 1,18 Milliarden Dollar sowie Stammaktien für weitere 396 Millionen Dollar. Laut der Tracking-Plattform STRC.live wurden allein durch STRC-Verkäufe vergangene Woche geschätzte 10.767 BTC generiert — 281 Prozent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt. Benchmark-Analyst Mark Palmer bezeichnete STRC in einer aktuellen Research-Note als das „Rückgrat eines Ökosystems renditebasierter Stablecoin-Protokolle" und sieht das Instrument nicht mehr nur als Finanzierungsvehikel, sondern als Teil einer breiteren Finanzinfrastruktur.

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Der Weg zur Million

Strategy verfolgt mit seinem sogenannten „42/42"-Plan das Ziel, bis 2027 insgesamt 84 Milliarden Dollar über Eigenkapital und Wandelanleihen für Bitcoin-Käufe einzusammeln. Stand 15. März stehen noch 6,3 Milliarden Dollar an MSTR-Aktien sowie 1,96 Milliarden Dollar an STRC-Anteilen zur Verfügung.

Ein weiteres Ziel rückt näher: die Marke von einer Million Bitcoin. Um sie bis Ende 2026 zu erreichen, müsste Strategy wöchentlich rund 6.158 BTC kaufen. Seit dem Start der Bitcoin-Strategie im August 2020 lag der monatliche Kaufschnitt bei etwa 10.700 BTC — allein in diesem Jahr hat das Unternehmen bereits rund 64.948 BTC erworben und liegt damit deutlich über dem historischen Jahrestempo.

Verluste trotz Rekordbeständen

Die finanzielle Realität bleibt zweischneidig. Im vierten Quartal 2025 meldete Strategy einen Nettoverlust von 12,6 Milliarden Dollar und einen operativen Verlust von 17,4 Milliarden Dollar. Die Bitcoin-Bestände machen mittlerweile mehr als 3,5 Prozent des gesamten jemals verfügbaren Angebots aus — bei aktuellen Marktpreisen mit unrealisierten Verlusten von rund 1,6 Milliarden Dollar verbunden.

Die Aktie legte heute im vorbörslichen Handel um mehr als vier Prozent zu und notiert aktuell bei rund 128 Euro — rund 30 Prozent über dem Monatstief von Anfang Februar. Das Unternehmen hält an seinem Ziel fest, den Bitcoin-Bestand je Aktie innerhalb von sieben Jahren zu verdoppeln, mit einer angestrebten jährlichen Bitcoin-Rendite von fünf bis 14 Prozent.

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