Strabag-Aktie: Störende Bürokratie!
Der österreichische Baukonzern Strabag sprach schon des Öfteren darüber, welche Chancen sich in europäischen Infrasturkturvorhaben noch verbergen. Doch spürbaren Fortschritten steht wohl des Öfteren die Bürokratie im Weg. Daher spricht sich Strabag auch offen für einen Bürokratieabbau aus und widmete diesem Thema eine ausführliche Anzeige im "Handelsblatt".
Dort spricht der Konzern unter anderem davon, dass allein in Deutschland rund 18.000 Brücken sanierungsbedürftig seien. Geld scheint bereits vorhanden zu sein. Ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro soll bis zum Jahr 2036 die Infrastruktur wieder auf Vordermann bringen. Strabag mahnt jedoch, dass Geld allein noch keine Projekte beschleunige.
Strabag hat schon Ideen
Als hinderlich werden bei Strabag unter anderem komplizierte und langwierige Ausschreibungsverfahren angesehen. Es brauche pragmatischere Ansätze, um Innovationen nicht länger auszubremsen. Das Unternehmen hat auch bereits ein paar Ideen, darunter Paket-Ausschreibungen sowie funktionale Ausschreibungen, bei denen einzig der Zweck eines Bauwerks, nicht aber die Umsetzung im Detail fest vorgegeben wird.
Grundsätzlich sieht sich Strabag bestens gerüstet für zukünftige Aufträge, auch was das Thema Nachhaltigkeit betrifft. Geworben wird damit, von der Planung bis zur Umsetzung alles aus einer Hand bieten zu können. Vor Kurzem sprach die Chefetage auch darüber, Chancen nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern zu erkennen.
Der Startfunken?
Dass Bürokratie dem (schnellen) Fortschritt gerne im Weg steht, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Ob die Politik die Vorschläge von Strabag beherzigen mag, lässt sich nur abwarten. Da der österreichische Konzern für viele Infrastrukturprojekte aber die natürliche Wahl ist, dürfte durchaus ein gewisser Einfluss bestehen. Die Aktie bleibt ohnehin interessant. Denn selbst wenn große Aufträge noch ein Weilchen auf sich warten lassen mögen. Dass sie noch kommen, daran ist nach aktuellen Stand kaum zu zweifeln.
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