Erst Anfang Dezember nahm Raiffeisen Research die Aktie von Strabag in ihre prestigeträchtige Top-Picks-Liste auf und lag damit goldrichtig. Der Kurs steigere sich in den vergangenen zwei Monaten munter und glich damit einen Durchhänger aus dem Herbst vollständig wieder aus. Nun steht nach einem kurzen Besuch schon wieder der Abschied von der Top-Liste von Raiffeisen Research an, wie am Mittwoch verkündet wurde.

Das klingt im ersten Moment nach einer schlechten Nachricht, doch der Grund für die Entscheidung gleicht einem Ritterschlag. Die Strabag-Aktie konnte nach ansehnlichen Zugewinnen schlicht das Kursziel von 88 Euro bereits übertreffen. Die einzige Enttäuschung ist daher, dass jenes Ziel nicht weiter nach oben angepasst werde soll.

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Strabag: Geht da noch was?

Ob nun auch die noch geltende Kaufempfehlung weichen mag, bleibt wohl noch abzuwarten. Aktuell ist bislang noch immer das Research Update aus dem Dezember, bei dem klar zum Kauf der Strabag-Aktie geraten wurde. Ein Update wäre daher durchaus angebracht, ist bisher aber nicht zu sehen. Derweil machen die Märkte sich natürlich auch ihre eigenen Gedanken und mancher Beobachter erkennt noch mehr Potenzial als Raiffeisen Research.

Große Hoffnungen gibt es vor allem mit Blick nach Deutschland. Strabag selbst ließ kürzlich erst mitteilen, dass für das zweite Halbjahr mit den ersten Aufträgen aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen gerechnet wird. Zusätzlich dazu erkennt der Baukonzern auch Chancen bei Infrastrukturvorhaben im restlichen Europa. In der Bilanz spielen solche bisher noch keine Rolle. Wie viel davon in den Aktienkurs eingepreist sein mag, sei dahingestellt.

Die Hoffnung lebt

Negativ auswirken würde sich eine kleine bis mittelschwere Auftragsflut auf die Strabag-Aktie aber mit Sicherheit nicht. Die Anteilseigner behalten ihre Zuversicht bei und lassen sich von der Streichung der Top-Liste nicht weiter stören. Der Kurs verbesserte sich am Donnerstagmorgen um weitere 0,5 Prozent bis auf 89 Euro zum frühen Nachmittag.

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