Strabag-Aktie: Neue Straßen für Polen!
Strabag zeichnete kürzlich einen recht freundlichen Ausblick für die Zukunft und begründete dies nicht zuletzt mit Chancen aufgrund von Infrastrukturprojekten. Dabei spielt natürlich das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen der deutschen Bundesregierung eine Rolle. Gelegenheiten soll es aber auch in anderen europäischen Ländern geben. Passend dazu konnte nun ein neuer Auftrag aus Polen an Land gezogen werden.
Wie der Baukonzern am Donnerstag mitteilen ließ, wurde der Auftrag für ein EU-konfinanziertes Projekt zur Modernisierung von Landstraßen an Strabag vergeben. Beziffert wird der Auftragswert auf 147 Millionen Euro. Zwar handelt es sich vielleicht nicht ganz um die neuen Chancen, von denen Strabag zuletzt sprach. Gerne mitgenommen werden solche Auftragseingänge aber allemal.
Strabag: Lange Tradition
Laut Strabag selbst hat die Zusammenarbeit mit Polen eine jahrzehntelange Tradition. Allein im vergangenen Jahr seien in dem mitteleuropäischen Land 137 Kilometer Straße fertiggestellt worden. Im Laufe der letzten 38 Jahre war Strabag sogar für insgesamt 1.218 Kilometer verantwortlich. Die polnischen Behörden scheinen mit den Ergebnissen zufrieden zu sein und setzen auch für die Zukunft auf das österreichische Unternehmen.
Die Anleger geraten deshalb noch nicht in blanke Euphorie, der Strabag-Aktie schadet die Nachricht aber auch nicht. Am Freitag konnte das Papier seinen Kurs um immerhin 0,2 Prozent bis auf 88,60 Euro zum Nachmittag steigern. Damit bleibt der Kurs auf hohem Niveau und die Bullen scheinen weiterhin die Chancen im Blick zu haben.
Strabag bleibt unverzichtbar
Strabag hat nicht Unrecht damit, dass in der europäischen Infrastruktur viel Nachholbedarf besteht, und das längst nicht nur in Deutschland. Daraus ergibt sich für die kommenden Jahre ein gewisse Notwendigkeit zur Modernisierung, und vielerorts wird das ohne Strabag schlicht nicht möglich sein. Die Aussichten bleiben daher freundlich, wenngleich sich weiterhin nicht klar beziffern lässt, wie hoch die Auftragseingänge in den kommenden Jahren ausfallen mögen.
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