Strabag-Aktie: Die Marge stimmt!
Bereits im Frühjahr echauffierte sich Strabag-Chef Stefan Kratochwill gegenüber dem "Handelsblatt" darüber, dass in Deutschland trotz großer Töne noch keine Ausschreibungen auf den Weg gebracht wurden. Im weiteren Jahresverlauf verbesserte sich daran nur wenig. Vom 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für die Infrastruktur ist bisher nur erstaunlich wenig geflossen. Es hätte 2025 wohl besser laufen können, was sich nun auch bei der Prognose von Strabag bemerkbar macht.
Nachdem der Baukonzern bereits bei der Vorstellung der Halbjahresergebnisse die erwartete Bauleistung von 21 auf 20,5 Milliarden Euro reduzierte, folgte nun die nächste dezente Anpassung nach unten. Gerechnet wird nun noch mit 20,4 Milliarden Euro an Bauleistung, was den aktuellen Stand der Erkenntnisse widerspiegeln soll. Die Anleger können es verkraften und die Aktie legte im frühen Handel am Mittwoch um 0,8 Prozent auf 89 Euro zu.
Gute Neuigkeiten von Strabag
Bessere Neuigkeiten hatte Strabag mit Blick auf die EBIT-Marge im Gepäck, wo nun mindestens 6,5 statt zuvor 5 Prozent erwartet werden. Das Unternehmen begründet diese Anpassung unter anderem mit milden Witterungsverhältnissen in Deutschland, was zum Jahresende eine höhere Kapazitätsauslastung erlaubte. Unter dem Strich dürfte der österreichische Baukonzern trotz etwas geringerer Bauleistung gut verdient haben.
Dazu kommen Hoffnungen darauf, dass der Investitionsstau in Deutschland sich im Jahr 2026 endlich etwas lockern könnte. Glaubt man manchen Bekundungen aus Berlin, scheint der politische Wille dafür durchaus vorhanden zu sein. Die eine oder andere Ausschreibung könnte dafür sorgen, den Wachstumskurs von Strabag am Leben zu erhalten. Gelingt dies mit höheren Margen, ist es für die Anleger umso angenehmer.
Das macht Lust auf mehr
Allzu sehr geht Strabag zu den Erwartungen für 2026 noch nicht ins Detail. Das soll aber bei der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen am 12. Februar nachgeholt werden. Langweilig wird es so schnell also nicht werden und geliefert wurde schon mal ein angenehmer Vorgeschmack. Bleiben Enttäuschungen aus, könnte es auch mit einem Angriff auf Bestmarken oberhalb der 90-Euro-Linie klappen.
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