Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für die deutsche Infrastruktur ist an der Börse schon längst keine Neuigkeit mehr. Es ist einer von vielen Gründen dafür, dass der Aktienkurs von Strabag sich im letzten Jahr ungefähr verdoppeln konnte. Doch die große Auftragsflut blieb bisher noch aus. Gegenüber der "FAZ" sprach Strabag-Chef Stefan Kratochwill nun darüber, wie seine Erwartungen für die nähere Zukunft ausfallen.

Obschon es in Deutschland langsamer als erhofft vorangeht, rechnet Strabag für das laufende Jahr mit spürbaren Impulsen. Die Aufträge seien zwar noch nicht da, was sich aber zum Jahresende hin ändern könnte. Gerechnet wird bei dem österreichischen Baukonzern, dadurch die Leistung um etwa zehn Prozent erhöhen zu können, so sich für das Ganze auch genügend Subunternehmer finden lassen.

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Strabag blickt nicht nur nach Deutschland

Nachholbedarf bei der Infrastruktur gibt es laut Kratochwill nicht nur in Deutschland. So ziemlich alle Länder in Europa würden sich mit dem Thema schwertun. Strabag setzt daher auch anderswo wo auf Chancen. So habe etwa Polen einen nationalen Aufbauplan verabschiedet, welcher höhere Investitionen in die Infrastruktur vorsehe. Bei Strabag gilt das mitteleuropäische Land als einer der Kernmärkte.

Aktiv ist das Unternehmen jedoch weltweit und treibt momentan auch in Nordamerika sowie im Nahen Osten munter neue Projekte voran. Bei den Anlegern verstärkt sich damit der Eindruck eines lebendigen Wachstums. Gelingt es, diesen Eindruck weiter zu untermauern, steht einer Fortsetzung der Rallye an der Börse kaum etwas im Wege.

Glänzende Aussichten

Ein wenig fehlt es Strabag zuletzt an neuen Signalen, doch angesichts der verlockenden Aussichten wollen die Anleger sich von der Aktie weiterhin nicht recht trennen. Das Papier landete zum Wochenende bei weiterhin schwer beeindruckenden 87,50 Euro. Auch an der Börse wird darauf gesetzt, dass 2026 der Knoten platzt. Im für Strabag besten Fall verwandeln sich dann Absichtserklärungen in konkrete Aufträge, von denen die Österreicher nicht wenige an Land zu ziehen gedenken.

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