Tagelang hielten die argentinischen Medien den Atem an, nun ist es Realität: Die „BYD Changzhou“ hat im Hafen von Zárate festgemacht. Mit ihrem strahlend weißen Rumpf und den massiven roten Lettern ist der Frachter nicht zu übersehen – ein schwimmendes Statement der chinesischen Expansion. Bis zu 7.000 Fahrzeuge fasst dieser Riese, der eigens für den Export aus dem Reich der Mitte konzipiert wurde. Mit diesem Anlegen ist die Marke BYD endgültig in Argentinien angekommen und markiert einen Wendepunkt für den gesamten südamerikanischen Markt.

China liefert, Europa diskutiert

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Während die Ankunft des Frachters in Südamerika als Aufbruch gefeiert wird, herrscht in Brüssel lähmende Skepsis. Nahezu zeitgleich zum Triumphzug von BYD erlitt das lang ersehnte EU-Mercosur-Freihandelsabkommen im EU-Parlament einen herben Rückschlag. Eine ungewöhnliche Allianz aus Links- und Rechtsextremen sowie den Grünen stimmte dafür, den Vertrag zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof zu schicken. Was für die einen ein Sieg des Verbraucherschutzes sein mag, wirkt für die Industrie wie eine mutwillige Vollbremsung im globalen Wettbewerb.

Ein Geschenk für die Konkurrenz

Das Signal an die Märkte ist verheerend. Durch die rechtliche Grauzone, in die das Abkommen nun manövriert wurde, entsteht eine massive Verunsicherung. Während europäische Autobauer auf einen barrierefreien Zugang zu den Märkten in Brasilien oder Argentinien hoffen, macht die Politik der asiatischen Konkurrenz und damit BYD ein unverhofftes Geschenk. In einem Moment, in dem geopolitische Standfestigkeit gefragt wäre, scheint sich Europa in bürokratischen und ideologischen Grabenkämpfen zu verlieren.

VDA warnt vor der Selbstblockade

Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), findet deutliche Worte für dieses Szenario. Sie spricht von einem „Signal der Verunsicherung und Selbstblockade“. Europa schwäche sich in einem kritischen Moment selbst und riskiere seine Glaubwürdigkeit als verlässlicher Partner. Während BYD in Zárate die Rampen zum Entladen der Fahrzeuge herunterlässt, bleibt Europa am Verhandlungstisch stecken.

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