Strabag-Aktie: Rekordkurs!
Der Wachstumskurs bei Strabag setzte sich im vergangenen Jahr fort. Der österreichische Baukonzern informierte kürzlich darüber, dass die Bauleistung erstmals über 20 Milliarden Euro stieg und auch beim Auftragsbestand mit 31,4 Milliarden Euro ein neue Rekord erzielt werden konnte. Derweil vergrößerte sich auch die Belegschaft um drei Prozent auf nun 80.211 Beschäftigte.
Positiv entwickelte sich auch die EBIT-Marge, welche von 6,1 Prozent aus dem Vorjahr auf "mindestens 6,5 Prozent" ansteigen soll. Das alles ist allerdings zum Teil auch der Übernahme des australischen Unternehmens Georgiou Group zu verdanken. Sich daraus ergebende Einmaleffekte werden in der diesjährigen Bilanz freilich keine Rolle mehr spielen.
Strabag stapelt tief
Darüber hinaus profitierte Strabag nach eigenen Angaben vom milden Wetter in Deutschland sowie positiven Effekten von einigen Großprojekten im Nachbarland. Verlassen möchte man sich nicht darauf, dass es 2026 hier ähnliche Entwicklungen gibt. Daher schraubt Strabag die Erwartungen bei der Marge etwas zurück. Jene soll sich im laufenden Jahr wohl bei 5 bis 5,5 Prozent einpendeln.
Wachstum erwartet sich Strabag aber dennoch, vor allem in Deutschland, Polen und Tschechien. Viel zu meckern gibt es da aus Anlegersicht also nicht. Aufgrund der etwas mauen Margenentwicklung und der angeschlagenen Börsenstimmung reagierte die Strabag-Aktie gestern dennoch mit Verlusten von 4,3 Prozent und der Aktienkurs ging in Wien auf 88,90 Euro zurück.
Große Erwartungen
Letzteres zeigt recht anschaulich, welche hohen Erwartungen die Anleger an Strabag stellen. Der steigende Auftragsbestand war ohnehin bereits eingepreist, sogar einige noch nicht verbuchte Aufträge spielen beim Aktienkurs durchaus schon eine Rolle. Da reichen auch schon kleine Enttäuschungen, um eine spürbare Korrektur auszulösen. Grund zur Sorge gibt es jedoch weiterhin nicht.
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