Der Weg für die Milliarden-Übernahme von Klöckner & Co durch den US-Konzern Worthington Steel ist geebnet. Heute gaben Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens die offizielle Empfehlung ab, das Barangebot anzunehmen. Damit rückt der Zusammenschluss zu einem neuen Schwergewicht in der internationalen Metallverarbeitung ein entscheidendes Stück näher.

  • Übernahmeangebot: 11,00 Euro je Aktie (Barzahlung)
  • Transaktionsvolumen: Rund 2,4 Milliarden US-Dollar
  • Erwarteter Abschluss: Zweite Jahreshälfte 2026
  • Nächste Quartalszahlen (Worthington): 18. März 2026

Ein faires Angebot für Aktionäre?

Die Führungsgremien stützen ihre Empfehlung auf eine detaillierte Prüfung der Offerte. Den Preis von 11,00 Euro je Aktie bewerten sie als finanziell angemessen, da er einen deutlichen Aufschlag zum durchschnittlichen Kurs vor der ersten Bekanntgabe bietet. Seit dem 5. Februar läuft bereits die offizielle Annahmefrist, in der die Anteilseigner ihre Papiere andienen können. Doch reicht dieser Aufschlag aus, um die Aktionäre flächendeckend zu überzeugen?

Für Worthington Steel ist die Akquisition der zentrale Baustein einer globalen Wachstumsstrategie. Das Unternehmen betreibt aktuell 37 Standorte in zehn Ländern. Durch die Integration des deutschen Metallhändlers würde Worthington zum zweitgrößten Stahlverarbeiter in Nordamerika aufsteigen und gleichzeitig eine starke Basis auf dem europäischen Markt gewinnen.

Fokus auf Synergien und Wachstum

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Wirtschaftlich agiert der US-Konzern derzeit aus einer stabilen Position heraus. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 steigerte Worthington den Umsatz um 18 Prozent auf rund 872 Millionen US-Dollar. Das operative Ergebnis erreichte 21,7 Millionen US-Dollar. CEO Geoff Gilmore setzt dabei verstärkt auf margenstarke Lösungen und ein effizientes Bestandsmanagement.

Besondere Potenziale sieht das Management in den Sektoren Automobil und nachhaltige Energien. Hier sollen Synergien in der Beschaffung und der Lieferkettenlogistik die Profitabilität künftig stützen. Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt als konsequente Antwort auf den zunehmenden Konsolidierungsdruck in der Branche.

Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich von der Annahmequote der Aktionäre ab. Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant, sofern die Regulierungsbehörden in den verschiedenen Jurisdiktionen zustimmen. Am 18. März präsentiert Worthington Steel voraussichtlich die Zahlen für das dritte Quartal, gefolgt von der Dividendenzahlung in Höhe von 0,16 US-Dollar je Aktie am 27. März.

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