Plug Power-Aktie: Betrug!?
Für die Aktionäre von Plug Power war der gestrige Mittwochabend ein herber Rückschlag. Die Aktie des Wasserstoff-Pioniers geriet massiv unter Druck und verlor im NASDAQ-Handel fast sieben Prozent, was den Kurs auf nur noch 1,99 USD drückte. Damit entfernt sich das Papier immer weiter von seinem 52-Wochen-Hoch und nähert sich gefährlich den historischen Tiefständen. Es ist eine Mischung aus juristischem Ärger und operativer Unsicherheit, die das Vertrauen der Anleger derzeit pulverisiert.
Juristisches Gewitter belastet die Stimmung
Ein Hauptgrund für den plötzlichen Ausverkauf war ein Paukenschlag von juristischer Seite: Am Mittwoch wurde bekannt, dass eine renommierte US-Anwaltskanzlei eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs gegen Plug Power eingereicht hat. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Erfolgsaussichten für den lebenswichtigen 1,66-Milliarden-Dollar-Kredit des US-Energieministeriums (DOE) deutlich zu optimistisch dargestellt zu haben. Da dieser Kredit der zentrale Pfeiler für den Bau neuer Wasserstoffanlagen ist, reagierten Investoren panisch auf die Nachricht möglicher Unregelmäßigkeiten.
Hängepartie bei der Hauptversammlung
Zusätzlich sorgt die Verschiebung einer außerordentlichen Aktionärsversammlung für Nervosität. Die Veranstaltung, die ursprünglich früher stattfinden sollte, musste mangels Beschlussfähigkeit auf den heutigen Donnerstag vertagt werden. Solche Verzögerungen werden an der Börse selten als gutes Zeichen gewertet; sie signalisieren oft Uneinigkeit oder Desinteresse bei den Großaktionären. In einem ohnehin volatilen Sektor wie dem Wasserstoffmarkt reicht solch eine organisatorische Unsicherheit oft aus, um eine Lawine von Verkäufen loszutreten.
Das Damoklesschwert des Cash-Burns
Hinter all dem steht das fundamentale Problem der Profitabilität. Plug Power verbrennt nach wie vor massiv Geld, während der operative Turnaround auf sich warten lässt. Die jüngsten Quartalszahlen zeigten erneut tiefrote Zahlen und einen Verlust je Aktie, der sogar die Vorjahreswerte unterbot. Mit Blick auf die kommenden Finanzergebnisse am 26. Februar wächst die Angst, dass das Management erneut die Prognosen nach unten korrigieren muss – besonders, da politische Unsicherheiten die staatlichen Förderungen in den USA zusätzlich wackeln lassen.
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