Die Spannung steigt: Bloom Energy legt heute nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal vor. Analysten erwarten ein Ergebnis je Aktie von rund 0,25 US-Dollar bei Erlösen von etwa 647 Millionen US-Dollar – ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Doch wichtiger als die Vergangenheit ist die Zukunft: Investoren warten auf Details zur Umsetzung der Milliarden-Aufträge, die das Unternehmen zuletzt an Land gezogen hat.

Kursrutsch vor dem Quartalsbericht

Nach einem Höhenflug folgte die Korrektur: Am Mittwoch sackte die Aktie um knapp 13 Prozent auf 147,35 US-Dollar ab. Nur einen Tag zuvor hatte sie noch ein Allzeithoch von 176,49 US-Dollar markiert. Die extreme Volatilität zeigt, wie nervös der Markt vor wichtigen Zahlen reagiert – und wie hoch die Erwartungen inzwischen sind.

Hintergrund der Rally: Bloom Energy gilt als Profiteur des wachsenden Energiebedarfs durch KI-Rechenzentren. Die Brennstoffzellen des Unternehmens sollen künftig Rechenzentren und Stromnetze mit zuverlässiger Energie versorgen.

Zwei Großaufträge als Fundament

Die jüngsten Erfolge geben dem Titel Rückenwind:

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  • American Electric Power (AEP): Liefervertrag über 2,65 Milliarden US-Dollar für Festoxid-Brennstoffzellen zur Netzstabilisierung
  • Brookfield Asset Management: Strategische Partnerschaft mit einem potenziellen Volumen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar für KI-Rechenzentren

Beide Deals markieren einen Wendepunkt: Bloom Energy wandelt sich vom Nischenanbieter zum Infrastruktur-Partner für Energieversorger und Tech-Konzerne.

Was heute zählt

Der Markt wird drei Punkte besonders genau prüfen: Erstens, ob die Prognose für 2026 die aktuelle Bewertung rechtfertigt. Zweitens, wann die ersten Umsätze aus den AEP- und Brookfield-Verträgen fließen. Drittens, ob das Unternehmen seine Margen halten kann, während es die Produktion hochfährt.

Roth Capital hob das Kursziel Anfang Februar auf 133 US-Dollar an und verwies auf starke Auftragseingänge. Barclays startete die Coverage Ende Januar mit "Equal Weight" bei einem Ziel von 153 US-Dollar – ein Hinweis darauf, dass Teile des Wachstums bereits eingepreist sein könnten.

Die Telefonkonferenz um 23:00 Uhr deutscher Zeit dürfte klären, ob die Euphorie berechtigt ist oder ob Anleger sich auf eine längere Durststrecke einstellen müssen, bis die Großprojekte tatsächlich Geld abwerfen.

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