Barrick Mining zieht nach einem starken Schlussquartal 2025 gleich mehrere strategische Hebel: eine deutlich höhere Dividende, eine neue Ausschüttungslogik – und die Vorbereitung eines Börsengangs für das Nordamerika-Goldgeschäft. Dazu kommt Kontinuität an der Spitze: Mark Hill bleibt dauerhaft CEO. Doch was steckt hinter der IPO-Idee – und was bedeutet sie für die Bewertung?

  • Q4 2025: Nettoergebnis 2,4 Mrd. US-Dollar (1,43 US-Dollar je Aktie), bereinigtes EPS 1,04 US-Dollar bei 6,0 Mrd. US-Dollar Umsatz
  • 2025 gesamt: Umsatz 16,96 Mrd. US-Dollar (+31%), freier Cashflow 3,87 Mrd. US-Dollar
  • Dividende: Quartalsdividende auf 0,42 US-Dollar je Aktie erhöht (+140% ggü. Vorquartal)
  • Strategie: IPO-Vorbereitung für nordamerikanische Gold-Assets, Mehrheitsbeteiligung soll bleiben

Rekordzahlen und neue Ausschüttungslogik

Rückenwind kam vor allem vom gestiegenen Goldpreis. Im vierten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 45% auf 6,0 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,04 US-Dollar und damit über den Erwartungen.

Auf dieser Basis hebt der Vorstand die Quartalsdividende auf 0,42 US-Dollar je Aktie an – ein Plus von 140% gegenüber dem Vorquartal. Gleichzeitig führt das Unternehmen eine neue Dividendenpolitik ein: Künftig sollen 50% des zurechenbaren freien Cashflows an Aktionäre fließen. Geplant ist eine feste Basisdividende plus eine leistungsabhängige Zusatzkomponente zum Jahresende. Für 2025 summierten sich die Ausschüttungen auf 2,39 Mrd. US-Dollar – Rekordniveau in der Unternehmensgeschichte.

Nordamerika-IPO und CEO-Bestätigung

Ein zentraler Punkt ist die geplante Abspaltung der nordamerikanischen Gold-Assets in eine eigenständige, börsennotierte Gesellschaft. In dem Vehikel sollen unter anderem die Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie das Fourmile-Projekt in Nevada gebündelt werden. Barrick will eine „signifikante“ Mehrheitsbeteiligung behalten.

Im Markt wird der Schritt als Versuch gewertet, den Wert der als risikoärmer eingestuften Vermögenswerte sichtbarer zu machen und den Bewertungsabschlag der Aktie gegenüber Wettbewerbern zu reduzieren.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick Mining?

Personell setzt Barrick auf Stabilität: Mark Hill, bislang Interimschef, wurde zum permanenten President und CEO ernannt. Er hatte nach dem Rücktritt von Mark Bristow im September übernommen.

Prognose 2026 und operative Baustellen

Für 2026 stellt Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen sowie eine Kupferproduktion von 190.000 bis 220.000 Tonnen in Aussicht. Beim Gold liegt die Spanne leicht unter dem 2025er-Niveau – begründet wird das mit der Veräußerung von zwei Minen.

Parallel prüft das Unternehmen das Reko-Diq-Kupfer-Gold-Projekt in Pakistan wegen zunehmender Sicherheitsbedenken. Das verzögert den Abschluss der Projektfinanzierung.

Konkret angekündigt ist damit: höhere, klarer an Cashflow gekoppelte Ausschüttungen, ein möglicher IPO der Nordamerika-Sparte und eine Produktionsprognose, die beim Gold etwas niedriger ausfällt – während das Reko-Diq-Thema kurzfristig vor allem über den Zeitplan der Finanzierung wirkt.

Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 6. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...