Ocugen Aktie: Entscheidende Monate
Das Biotech-Unternehmen Ocugen hat sich finanziell frische Luft verschafft, doch der Aktienkurs reagierte zuletzt mit deutlicher Schwäche. Nun richtet sich der Blick nach vorn: In den kommenden Wochen stehen mehrere wichtige klinische Datenveröffentlichungen und regulatorische Schritte an. Kann die Pipeline im Bereich der Gentherapien gegen Erblindung das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen?
Klinische Daten im Fokus
Im Zentrum des Interesses steht aktuell der Kandidat OCU410 zur Behandlung der trockenen altersbedingten Makuladegeneration. Bereits im Januar veröffentlichte das Unternehmen vorläufige Daten, die bei etwa der Hälfte der untersuchten Patienten eine Reduktion des Läsionswachstums um 46 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten.
Noch im laufenden ersten Quartal 2026 erwartet das Management die vollständigen Ergebnisse dieser Phase-2-Studie ("ArMaDa"). Diese Daten sind essenziell, um das Wirksamkeitsprofil zu bestätigen und die geplante Phase-3-Studie vorzubereiten. Parallel dazu wurden für den Kandidaten OCU410ST (gegen Morbus Stargardt) erste Sicherheitsdaten in der Fachzeitschrift Eye publiziert, wobei die Rekrutierung für die Folgestudie ebenfalls im ersten Quartal abgeschlossen werden soll.
Zulassungsantrag und Finanzlage
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ocugen?
Neben den Studiendaten arbeitet Ocugen an der Kommerzialisierung seines Hauptkandidaten OCU400 gegen Retinitis pigmentosa. Das Unternehmen plant, noch in der ersten Jahreshälfte 2026 den sogenannten rollierenden Zulassungsantrag (Biologics License Application) bei den US-Behörden zu starten. Dies wäre ein wesentlicher Validierungsschritt für die Technologieplattform des Unternehmens.
Um diese ambitionierten Programme zu finanzieren, führte Ocugen Ende Januar eine Kapitalmaßnahme durch. Durch die Platzierung von Aktien zu je 1,50 US-Dollar flossen netto rund 20,85 Millionen US-Dollar in die Kasse. Diese Verwässerung sowie der Umstand, dass der aktuelle Kurs von 1,14 Euro inzwischen deutlich unter dem Platzierungspreis notiert, belasteten zuletzt die Stimmung. Laut Unternehmensangaben ist der Betrieb durch die frischen Mittel jedoch bis ins vierte Quartal 2026 gesichert.
Für Investoren markiert der Rest des ersten Quartals eine kritische Phase der Beweisführung. Die Qualität der anstehenden vollständigen Phase-2-Daten sowie die Einhaltung des Zeitplans für den Zulassungsantrag von OCU400 werden die Richtung vorgeben.
Ocugen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ocugen-Analyse vom 6. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Ocugen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ocugen-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ocugen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








