Steyr Motors legt für 2026 eine Prognose vor, die klar auf Wachstum setzt – und bekommt dafür Rückenwind aus Asien. Nach einem soliden Geschäftsjahr 2025 stellt der Motorenhersteller beim Umsatz fast eine Verdopplung in den Raum. Doch wie belastbar ist dieser Optimismus?

  • Umsatz 2025: 48,5 Mio. Euro
  • EBIT 2025: 5,8 Mio. Euro (Marge 11,9%)
  • EBIT bereinigt 2025: 7,0 Mio. Euro
  • Umsatzprognose 2026: 75 bis 95 Mio. Euro
  • Ziel-EBIT-Marge 2026: mindestens 15%

2025: Wachstum mit solider Marge

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kam Steyr Motors auf 48,5 Mio. Euro Umsatz. Operativ verdiente das Unternehmen 5,8 Mio. Euro (EBIT), was einer EBIT-Marge von 11,9% entspricht. Bereinigt um Sondereffekte wie Kosten für Kapitalmarktaktivitäten und Unternehmensberatung lag das EBIT bei 7,0 Mio. Euro.

Damit liefert 2025 die Basis für die neue Planung: Das Unternehmen wächst und arbeitet zugleich profitabel.

2026: Umsatzsprung – gestützt durch neue Aufträge

Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 75 und 95 Mio. Euro. In der Mitte der Spanne wäre das nahezu eine Verdopplung gegenüber 2025. Parallel soll die EBIT-Marge auf mindestens 15% steigen.

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Als wichtiger Treiber wird ein mehrjähriger Rahmenvertrag genannt: Steyr Motors soll 750 Motoren für den asiatischen Marinemarkt liefern. Zusätzlich kommen Entwicklungsaufträge von internationalen Rüstungskonzernen hinzu, die die Prognose untermauern.

Aktie: Reaktion bleibt bislang verhalten

Am Markt zeigte sich zuletzt keine starke Reaktion. In den vergangenen Handelstagen bewegte sich die Aktie nur wenig und notierte am Mittwochnachmittag im XETRA-Handel bei 43,20 Euro, kaum verändert zum Vortag.

Unterm Strich steht damit ein klarer Kontrast: operativ ambitionierte Ziele für 2026 – aber bislang nur geringe Kursbewegungen. Entscheidend bleibt, ob das angekündigte Wachstum über die neuen Verträge wie geplant im Umsatz ankommt und die angepeilte Marge von mindestens 15% tatsächlich erreicht wird.

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