IBM Aktie: KI im Speicher
Daten sind längst das neue Betriebskapital vieler Unternehmen – und genau hier will IBM jetzt mehr Automatik ins System bringen. Der Konzern hat sein FlashSystem-Speicherportfolio grundlegend erneuert und setzt dabei auf „agentic AI“, also KI-Agenten, die Aufgaben eigenständig ausführen sollen. Der Fokus: weniger manueller Aufwand, höhere Ausfallsicherheit und besserer Schutz gegen Ransomware.
Neue FlashSystem-Generation: 5600, 7600, 9600
Die Ankündigung kam gestern (10. Februar). IBM bringt gleich drei neue Systeme an den Start: FlashSystem 5600, 7600 und 9600. Laut Unternehmen ist es die größte Überarbeitung der FlashSystem-Linie seit sechs Jahren.
Im Kern geht es darum, Storage stärker als „intelligente Schicht“ zu positionieren: nicht nur Daten ablegen, sondern den Betrieb aktiv optimieren – von Performance über Kosten bis hin zur Sicherheit.
FlashSystem.ai: Autonomer Betrieb als Ziel
Herzstück ist FlashSystem.ai, eine Suite intelligenter Datendienste. Sie soll Administratoren beim Verwalten, Überwachen und Beheben von Problemen in der Dateninfrastruktur unterstützen. IBM spricht dabei von dem Anspruch, dass KI-Agenten Routinearbeit weitgehend selbst übernehmen.
Ein wichtiger Punkt: IBM beziffert das mögliche Einsparpotenzial beim manuellen Aufwand im Storage-Management auf bis zu 90%. Das ist klar als Zielbild formuliert – und zeigt, wohin die Reise gehen soll: mehr Automatisierung im Rechenzentrum, gerade bei wachsenden und komplexeren Workloads.
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Sicherheit und Effizienz: Ransomware im Visier
Technisch setzt die neue Generation auf ein FlashCore Module der fünften Generation. Dieses Modul soll Ransomware in unter einer Minute erkennen können. Gerade weil KI-Workloads hohe Verfügbarkeit brauchen und Ausfälle teuer sind, wird Resilienz hier zum Verkaufsargument.
Neben Sicherheit spielt auch Effizienz eine zentrale Rolle. IBM nennt zwei Effekte:
- Bis zu 40% höhere Dateneffizienz gegenüber der Vorgängergeneration
- 30% bis 75% geringerer Storage-Footprint (je nach Modell) durch optimierte Datenplatzierung und Konsolidierung
Unterm Strich versucht IBM, Storage als Baustein für Hybrid-Cloud- und Enterprise-KI-Strategien aufzuwerten: weniger Hardwarebedarf, mehr Automatik, mehr Schutz.
Zum Marktbild passt, dass die Aktie zuletzt unter ihrem kurzfristigen Trend lag: Der Kurs notiert aktuell bei 275,46 USD und damit rund 7,5% unter dem 50-Tage-Durchschnitt – trotz nur kleiner Bewegung am heutigen Tag.
Im weiteren Jahresverlauf dürfte entscheidend sein, wie schnell IBM diese „autonomen“ Funktionen in der Praxis bei Unternehmenskunden verankert – und ob die versprochenen Effizienz- und Sicherheitsgewinne messbar im Betrieb ankommen.
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