Solana sucht in einer schwierigen Marktphase nach neuen, belastbaren Wachstumstreibern. Ausgerechnet Hongkong könnte dabei zum Schaufenster werden: Heute bringt die Solana Foundation auf ihrer „Accelerate APAC“-Konferenz Entwickler, Institutionelle und auch Regulatorik-nahe Teilnehmer zusammen. Die Idee dahinter ist klar: mehr reale Anwendungsfälle – und weniger Abhängigkeit von kurzfristiger Spekulation.

Accelerate APAC: Institutionelle rücken näher

Die Konferenz läuft heute im Hong Kong Convention and Exhibition Centre. Laut Eventseite stehen mehr als 45 Sessions mit über 80 Sprechern auf dem Programm. Mit dabei sind unter anderem Lily Liu (Präsidentin der Solana Foundation), Vertreter großer Börsen wie Kraken und OKX sowie Institutionelle wie DB Securities und die Futu Group.

Inhaltlich setzt das Event fünf Schwerpunkte:
- Payments (Zahlungen)
- Retail Access
- Institutional Finance
- Infrastruktur
- das entstehende Feld von SOL Staking ETFs

Der Mix zeigt, worauf das Ökosystem gerade zielt: Solana will stärker in reguliertere, institutionellere Bahnen kommen – und damit auch neue Liquidität und Nutzergruppen erschließen.

DB Securities: STOs aus Korea globalisieren

Ein zentraler Programmpunkt ist die Zusammenarbeit von DB Securities mit Solana rund um koreanische Security Token Offerings (STOs). Joosik Lee, Head of STO & Digital Asset Business bei DB Securities, will erläutern, wie bestehende Wertpapier-Systeme mit der Solana-Blockchain integriert werden sollen.

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Der Kern des Projekts: STOs sollen über Solanas schnelle Infrastruktur liquider und zugänglicher werden. Berichtet wird zudem, dass die Kooperation gemeinsame Beschaffung von Basiswerten, Financial Structuring und Rahmenwerke für die Ausgabe von STOs im Ausland umfasst. Das ist bemerkenswert, weil hier nicht nur „Krypto-Narrative“, sondern konkrete Brücken in Richtung klassischer Kapitalmarkt-Infrastruktur skizziert werden.

Kursbild unter Druck – Sentiment kippt kurzfristig

Während in Hongkong die Story Richtung Institutionelle erzählt wird, bleibt die kurzfristige Marktmechanik angespannt. Der Kurs liegt aktuell bei 79,76 US-Dollar und damit nahe am jüngsten 52‑Wochentief (78,50 US-Dollar) – ein Signal, dass Anleger derzeit wenig Risikofreude mitbringen.

On-Chain-Daten unterstreichen das. Laut Glassnode drehte der Exchange-Flow innerhalb eines Tages:
- 9. Februar: Netto-Abflüsse von rund 538.878 SOL (eher Akkumulation)
- 10. Februar: Netto-Zuflüsse von rund 245.691 SOL (mehr Verkaufsdruck)

Auch die HODL-Waves deuten auf mehr Kurzfristigkeit hin: Der Anteil der 1‑Tag‑bis‑1‑Woche-Halter stieg seit dem 8. Februar von etwa 5,39% auf 6,81%. Das spricht eher für spekulatives „Dip Buying“ als für geduldige, langfristige Aufstockung.

Narrative-Wechsel: Mehr Stablecoins, weniger Meme-Coin-Fieber

Parallel versucht Solana, seine Erzählung zu verschieben. Eine in mehreren Berichten zitierte Standard‑Chartered‑Analyse sieht eine Verlagerung der Einnahmen auf der Solana-Blockchain: weg vom Meme‑Coin‑Trading, hin zu Stablecoin-Transaktionen – insbesondere zu sehr kleinen Zahlungen.

Das könnte Solana als Infrastruktur für Stablecoins stärker in Konkurrenz zu Ethereum bringen. Gleichzeitig bleibt laut Bericht weiter viel Umsatz an spekulative Aktivität auf dezentralen Börsen gekoppelt – der Wandel ist also eher eine Bewegung als ein abgeschlossener Umbruch.

Am Ende prallen zwei Kräfte aufeinander: Kann die institutionelle Agenda aus Hongkong kurzfristig genug Substanz liefern, um den Verkaufsdruck zu entschärfen? Zunächst dürfte entscheidend bleiben, ob es bei den angekündigten Brücken in Richtung tokenisierte Wertpapiere und Payments nicht bei Konzepten bleibt, sondern zügig umsetzbare Strukturen folgen.

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