Der Motorenspezialist bleibt auf der Überholspur. Nach vorläufigen Zahlen konnte Steyr Motors den Umsatz im vergangenen Jahr zweistellig steigern. Besonders das Verteidigungsgeschäft treibt die Bilanz an – und der Ausblick für das laufende Jahr verspricht weitere Dynamik.

Verteidigungssektor dominiert

Mit einem Umsatzsprung von 16,4 Prozent auf 48,5 Millionen Euro unterstreicht das Unternehmen seine Wachstumsambitionen. Ein Blick auf die Segmente zeigt eine klare Verteilung: Während das zivile Geschäft solide 19,6 Millionen Euro beisteuerte, erwies sich der Verteidigungssektor mit 28,8 Millionen Euro als der stärkere Umsatztreiber.

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Sondereffekte drücken Marge leicht

Operativ steht ein Ergebnis (EBIT) von 5,8 Millionen Euro in den Büchern, was einer Marge von 11,9 Prozent entspricht. Bereinigt um Einmaleffekte sieht die Profitabilität jedoch noch besser aus: Das bereinigte EBIT kletterte auf 7,0 Millionen Euro, was einer starken Marge von 14,5 Prozent entspricht. Die Differenz resultiert primär aus einmaligen Kosten für M&A-Beratung sowie kapitalmarktbezogenen Aufwendungen.

Die Zahlen im Überblick

  • Umsatz: 48,5 Mio. EUR (+16,4 %)
  • EBIT (bereinigt): 7,0 Mio. EUR
  • Marge (bereinigt): 14,5 %

Optimismus für 2026

Das Management rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Die Prognose sieht einen deutlichen Umsatzanstieg sowie eine weiter steigende EBIT-Marge vor. Unterstützt wird diese Erwartung durch neue Verträge und die Erschließung zusätzlicher Geschäftsfelder wie der mobilen Energieerzeugung. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sollen die Profitabilität zusätzlich stützen.

Anleger erhalten am 6. März 2026 mit der Veröffentlichung des geprüften Geschäftsberichts endgültige Gewissheit über alle Details. Die ordentliche Hauptversammlung folgt am 10. April 2026 und wird weitere Indikatoren zur strategischen Marschrichtung liefern.

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