Die Allianz-Aktie hat zuletzt deutlich korrigiert und notiert aktuell rund 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Doch kurz vor der wichtigen Bilanzvorlage am 26. Februar geben Experten Entwarnung: Weder die Sorge vor technologischen Umbrüchen noch das Marktumfeld sollten Anleger übermäßig verunsichern. Stattdessen richten sich die Blicke auf mögliche Belohnungen für die Aktionäre.

  • Termin: Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 am 26. Februar 2026
  • Analysten-Votum: Berenberg bestätigt Kaufempfehlung trotz Branchenskepsis
  • Fantasie: Markt rechnet mit Dividenden und neuem Aktienrückkauf

Analysten sehen Chancen statt Risiken

Pünktlich zum heutigen Mittwoch meldete sich die Privatbank Berenberg zu Wort und beließ die Einstufung für den Münchner Versicherer auf "Buy". Im Zentrum der Analyse stand eine Debatte, die den Sektor derzeit bewegt: Bedroht Künstliche Intelligenz die etablierten Vertriebsnetze? Die Analysten halten die negativen Kursreaktionen der Branche für überzogen. Ihre These: Die Effizienzvorteile durch neue Technologien dürften die Risiken im Vertrieb mehr als ausgleichen.

Auch die US-Bank JPMorgan blickt konstruktiv auf den kommenden Finanzbericht. Zwar bleibt das Votum bei "Neutral", doch der zuständige Analyst rechnet fest damit, dass das Management neben dem Dividendenvorschlag auch ein neues Aktienrückkaufprogramm ankündigen wird. Solche Maßnahmen stützen in der Regel den Kurs und erhöhen den Gewinn pro Aktie.

Chartbild und operative Entwicklung

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Der aktuelle Kurs von 367,80 Euro spiegelt die jüngste Zurückhaltung der Investoren wider. Mit einem Wochenverlust von gut 5 Prozent ist das Papier unter den 50-Tage-Durchschnitt bei 385,40 Euro gerutscht. Fundamental bleibt das Umfeld für Versicherer jedoch robust, auch wenn Cyber-Vorfälle laut dem aktuellen "Allianz Risk Barometer" mittlerweile als größtes weltweites Geschäftsrisiko gelten.

Operativ setzt der Konzern weiterhin auf den Ausbau seines Portfolios. Erst gestern stellte die Allianz in Deutschland eine neue Tierkrankenversicherung vor, die den Fokus auf Vorsorge und schnelle Schadensregulierung legt – ein Wachstumsmarkt, der die klassischen Sparten ergänzt.

Spannung vor den Zahlen

Am 26. Februar 2026 wird sich zeigen, ob die fundamentalen Daten die Zuversicht der Analysten rechtfertigen. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung werden die Margen im Schaden- und Unfallgeschäft sowie der Ausblick auf das laufende Jahr sein. Sollte der Versicherer hier sowie bei der Ausschüttungspolitik überzeugen, könnte der jüngste Kursrücksetzer schnell vergessen sein.

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