Stadler Rail Aktie: Litauen-Teststart
Stadler Rail kommt bei einem wichtigen Osteuropa-Auftrag einen Schritt voran: In Litauen laufen jetzt die statischen und dynamischen Tests für neue Elektro- und Batteriezüge der staatlichen Bahngesellschaft LTG Link. Entscheidend wird, ob die Validierung reibungslos durchläuft – denn der kommerzielle Betrieb ist für die zweite Hälfte 2026 eingeplant.
Tests für Elektro- und Batteriezüge laufen an
LTG Link hat bereits sechs von insgesamt 15 bestellten FLIRT-Zügen erhalten: drei reine Elektrozüge und drei batterieelektrische Einheiten. In der Testphase erreichten die Elektrozüge laut Angaben bereits bis zu 160 km/h. Auch die Batteriezüge wurden im autonomen Modus erfolgreich erprobt.
Die Batteriemodelle sind für nicht elektrifizierte Strecken vorgesehen. Im Batteriebetrieb sind bis zu 120 km/h möglich, die Reichweite ohne Oberleitung liegt bei rund 70 Kilometern. Im Frühjahr sollen weitere, komplexere Validierungstests folgen – unter anderem zur Energieübertragung und zur elektromagnetischen Kompatibilität auf einem neu elektrifizierten Streckenabschnitt.
226,5 Mio. Euro Auftrag – plus Optionen
Der Vertrag mit LTG Link wurde 2023 unterzeichnet und hat ein Volumen von 226,5 Millionen Euro. Er umfasst neun fünfteilige Elektrozüge (EMU) und sechs dreiteilige Batteriezüge (BEMU). Zusätzlich beinhaltet die Vereinbarung die technische Wartung der Flotte bis 2037 sowie Optionen für die Lieferung Dutzender weiterer Züge.
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Strategische Projekte im Hintergrund – Aktie stabilisiert
Parallel zum Litauen-Projekt treibt Stadler Rail laut Bericht auch die strategische Ausrichtung voran: Ein Großprojekt in Nordengland wurde недавно abgeschlossen, zudem startet ein Software-Joint-Venture in Portugal, um die digitale Transformation zu beschleunigen.
An der Börse spiegelt sich derzeit eher Ruhe als Euphorie: Am Freitag schloss die Aktie bei 22,46 Euro. Damit liegt sie rund 8,9% unter dem 52-Wochen-Hoch (24,66 Euro), aber gut 11,6% über dem 52-Wochen-Tief (20,12 Euro). Kurzfristig wirkt der Titel mit einem RSI von 36,9 eher angeschlagen, während er leicht über dem 200-Tage-Durchschnitt (21,80 Euro) notiert.
Inhaltlich bleibt der Zeitplan der Gradmesser: Gelingt es, die anstehenden Validierungstests im Frühjahr sauber abzuschließen, steht die geplante Inbetriebnahme in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf einem deutlich stabileren Fundament.
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