Masayoshi Son macht ernst. Der japanische Tech-Gigant vollzieht einen radikalen Strategiewechsel und investiert massiv in die physische Infrastruktur der Künstlichen Intelligenz. Mit einer Doppel-Offensive aus einer Milliarden-Übernahme und einer direkten Partnerschaft mit OpenAI zielt der Konzern nun auf das Rückgrat der KI-Revolution: Energie und Rechenzentren.

Projekt "Stargate" nimmt Formen an

Im Zentrum der neuen Strategie steht die Beschleunigung des "Stargate"-Projekts. SoftBank und der ChatGPT-Schöpfer OpenAI haben eine gemeinsame Investition von einer Milliarde Dollar in die Tochterfirma SB Energy fixiert, wobei beide Partner jeweils 500 Millionen Dollar beisteuern. Dieses Kapital fließt unmittelbar in die Entwicklung eines 1,2-Gigawatt-Rechenzentrums in Milam County, Texas. Die Anlage dient spezifisch dazu, den enormen Rechenbedarf von OpenAI zu decken und markiert einen Eckpfeiler der umfassenderen, auf 500 Milliarden Dollar ausgelegten Infrastruktur-Initiative.

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Parallel dazu sichert sich SoftBank die Kontrolle über die physische Ebene. Der Konzern übernimmt DigitalBridge für vier Milliarden Dollar. Durch diese Transaktion erhalten die Japaner Zugriff auf kritische digitale Assets, die für die Bewältigung der steigenden Nachfrage nach KI-Rechenkapazität unerlässlich sind.

Vom Visionär zum Bauherren

Diese Schritte signalisieren eine Abkehr von reinen Risikokapital-Wetten hin zu "Hard Assets". Passend dazu gründet die Chip-Tochter Arm eine neue Sparte für physische KI und Robotik, während operative Fortschritte bei 5G-Latenzzeiten in Zusammenarbeit mit Ericsson und Qualcomm gemeldet wurden. Zur Finanzierung dieses kapitalintensiven Kurswechsels setzt das Management auf Umschichtungen im Portfolio: Zuletzt reduzierte SoftBank die Beteiligung an Ola Electric um gut zwei Prozentpunkte auf 13,53 Prozent.

Der Kapitalmarkt honoriert die Transformation. Auf Jahressicht verzeichnet die Aktie eine Gesamrendite von rund 85 Prozent. Auch am Freitag reagierten die Papiere positiv mit einem leichten Plus an den Handelsplätzen in Tradegate und den USA. Analysten sehen in den Infrastruktur-Investments potenziell eine signifikante Unterbewertung, sofern die Wetten auf die KI-Hardware aufgehen.

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die behördliche Genehmigung der DigitalBridge-Übernahme sowie das Bautempo in Texas. Die Inbetriebnahme des dortigen Rechenzentrums ist noch für das laufende Jahr 2026 geplant. Gelingt dieser Zeitplan, untermauert dies den fundamentalen Aufwärtstrend der Aktie durch greifbare operative Erträge.

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