Nvidia hat das Geschäftsjahr 2026 mit historischen Bestmarken abgeschlossen, doch die Anleger reagieren verhalten. Trotz explodierender Gewinne notiert das Papier deutlich unter dem Allzeithoch, belastet von geopolitischen Sorgen und Gewinnmitnahmen. Nun richtet sich der volle Fokus auf die GTC-Konferenz in wenigen Tagen: Kann CEO Jensen Huang hier die nächste Wachstumsphase einleiten?

Skepsis trotz operativer Dominanz

Obwohl Nvidia im vierten Quartal den Umsatz um 73 Prozent steigern konnte, geriet die Aktie zum Wochenausklang unter Druck und verlor am Freitag rund 3 Prozent. Der Markt preist derzeit verstärkt Risiken ein, insbesondere die US-Exportkontrollen für KI-Technologie. Das Management reagierte darauf konservativ und plant im Ausblick ohne jegliche Rechenzentrums-Umsätze aus China.

Technisch befindet sich der Titel in einer Konsolidierungsphase nahe der Marke von 178 US-Dollar. Der Bereich um 185 US-Dollar hat sich zuletzt als hartnäckiger Widerstand erwiesen, an dem die Aktie mehrfach scheiterte. Die Diskrepanz zwischen den starken Fundamentaldaten und dem aktuellen Kursverlauf zeigt, dass Investoren nach der rasanten Rallye der letzten Monate Beweise für das nächste Wachstumslevel sehen wollen.

Das Fundament steht

Abseits der kurzfristigen Kursbewegung untermauern die Zahlen Nvidias Monopolstellung. Das Data-Center-Geschäft generiert mittlerweile über 91 Prozent der Erlöse und wuchs im Gesamtjahr auf fast 194 Milliarden US-Dollar. Mit Bruttomargen von über 71 Prozent beweist der Konzern eine enorme Preissetzungsmacht. Nvidia profitiert davon, dass der Ausbau der KI-Infrastruktur unvermindert anhält – eine Entwicklung, die sich auch in der Prognose für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres widerspiegelt, für das Umsätze von rund 78 Milliarden US-Dollar erwartet werden.

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GTC 2026 als Richtungsgeber

Die aktuelle Zurückhaltung der Anleger dürfte auch der Ruhe vor dem wichtigsten Event des Jahres geschuldet sein. Vom 16. bis 19. März findet in San Jose die Entwicklerkonferenz GTC 2026 statt. Marktbeobachter erwarten, dass CEO Jensen Huang in seiner Keynote neue Chip-Designs wie "Feynman" und Updates zur "Rubin"-Plattform vorstellt. Zudem rücken Themen wie "Agentic AI" und Robotik in den Fokus, die laut Nvidia den nächsten Wendepunkt in der Nachfrage markieren könnten.

Analysten bleiben angesichts dieser Perspektiven optimistisch. Der Konsens der Experten lautet weiterhin "Strong Buy", wobei das durchschnittliche Kursziel mit rund 263 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Niveau liegt.

Mit der anstehenden Keynote am 16. März liefert Nvidia den entscheidenden Impuls, der zeigen wird, ob die technologische Pipeline stark genug ist, um die geopolitischen Risiken in den Hintergrund zu drängen und den Kurs wieder über die 200-Dollar-Marke zu heben.

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