SK Hynix legt beim KI-Boom nach – und zwar nicht nur mit Worten, sondern mit Beton und Milliarden. Der Speicherchip-Spezialist will seine Kapazitäten deutlich ausweiten, um die Nachfrage nach Hochleistungsspeicher für KI-Rechenzentren besser bedienen zu können. Der Kern der Strategie: schneller bauen, früher liefern, Marktanteile absichern.

Milliarden für den Yongin-Cluster

Wie das Unternehmen gestern (25. Februar) mitteilte, sollen bis 2030 rund 21,6 Billionen Won in neue Chip-Produktionslinien im Yongin Semiconductor Cluster in Südkorea fließen. Die Summe kommt obendrauf: Bereits im Juli 2024 hatte SK Hynix 9,4 Billionen Won für das Projekt angekündigt.

Damit steigt die Gesamtinvestition für die erste neue Fabrik (Fab 1) auf etwa 31 Billionen Won. Entscheidend ist dabei nicht nur die Höhe, sondern das Tempo: Die Bauarbeiten werden beschleunigt, um die Fertigstellung vor dem ursprünglich geplanten Termin 2027 zu ermöglichen. SK Hynix will damit schneller auf die Nachfrage reagieren, statt Kapazitätsengpässe zu verwalten.

Warum der Druck jetzt so hoch ist

Treiber ist die weltweit stark steigende Nachfrage nach modernen Speicherchips, die in KI-Systemen eine Schlüsselrolle spielen. Besonders im Fokus steht High-Bandwidth Memory (HBM) – ein Hochleistungsspeicher, der für KI-Beschleuniger zentral ist. Laut Bericht übersteigt die Nachfrage globaler Technologiekonzerne für den Ausbau von KI-Rechenzentren derzeit das Angebot deutlich.

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SK Hynix gilt als Marktführer im HBM-Segment und soll seine Produktion für das laufende Jahr Berichten zufolge bereits komplett verkauft haben. Genau hier setzt die Investition an: Sie soll Kapazitäten für kommende Generationen von DRAM-Chips inklusive HBM absichern – also für die Produkte, die im KI-Zyklus besonders knapp und damit strategisch wertvoll sind.

Technologie-Schritt neben der Fabrik-Offensive

Parallel zum Kapazitätsausbau arbeitet SK Hynix an der nächsten Plattform: Kürzlich meldete das Unternehmen eine Partnerschaft mit Sandisk, um die nächste Speichergeneration High Bandwidth Flash (HBF) zu standardisieren. Die Botschaft dahinter ist klar: Es geht nicht nur darum, mehr zu produzieren – sondern auch darum, bei neuen Speicherstandards früh mit am Tisch zu sitzen. Kann SK Hynix so seine Führungsrolle bei KI-Speicher langfristig zementieren? Zumindest deuten Investitionshöhe, Zeitplan und die Standardisierungsinitiative genau in diese Richtung.

Die Aktie spiegelt den Rückenwind bereits wider: Seit Jahresanfang liegt sie 53,47% im Plus und markierte gestern mit 1.039.000 KRW ein 52-Wochen-Hoch.

Bis 2027 dürfte vor allem die beschleunigte Fertigstellung der ersten Fabrik im Yongin-Cluster zum Gradmesser werden – denn davon hängt ab, wie schnell zusätzliche HBM- und DRAM-Kapazitäten tatsächlich am Markt ankommen.

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