Synopsys hat zum Start des Geschäftsjahres 2026 ein zweischneidiges Zahlenwerk präsentiert. Während der Umsatz massiv anzog und die bereinigten Gewinne kletterten, brach der unbereinigte Nettogewinn deutlich ein. Das Management reagiert jedoch offensiv und will mit einem neuen Milliarden-Programm die Aktionäre bei der Stange halten.

Licht und Schatten in der Bilanz

Der Technologiekonzern meldete für das erste Quartal, das am 31. Januar endete, einen bemerkenswerten Umsatzsprung auf 2,409 Milliarden US-Dollar – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 1,455 Milliarden im Vorjahr. Doch der Blick auf die Profitabilität offenbart Diskrepanzen: Während der bereinigte Gewinn pro Aktie (Non-GAAP) auf 3,77 US-Dollar stieg, fiel der GAAP-Gewinn drastisch auf nur noch 0,34 US-Dollar. Der unbereinigte Nettogewinn schrumpfte dabei von fast 300 Millionen auf 65 Millionen US-Dollar zusammen.

Milliarden für die Aktionäre

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Um das Vertrauen der Anleger trotz der gemischten Ertragslage zu stärken, greift der Vorstand tief in die Tasche. Parallel zu den Quartalszahlen wurde ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2,0 Milliarden US-Dollar genehmigt. Solche Maßnahmen stützen in der Regel den Kurs, da sie das Angebot an verfügbaren Aktien verknappen. Die Aktie, die gestern bei 380,35 Euro schloss, liegt seit Jahresbeginn noch mit über 7 Prozent im Minus und könnte durch diesen Schritt Unterstützung finden.

Der Blick nach vorn

Für das Gesamtjahr 2026 zeigt sich die Führungsetage zuversichtlich und peilt einen Umsatz zwischen 9,56 und 9,66 Milliarden US-Dollar an. Auch personell gibt es Neuigkeiten: Mit Peter A. Shimer wurde der Aufsichtsrat und der Prüfungsausschuss verstärkt. Anleger dürften nun genau beobachten, ob das Unternehmen in den kommenden Quartalen die Lücke zwischen den GAAP- und Non-GAAP-Ergebnissen verkleinern kann, während die Umsatzprognose für das laufende zweite Quartal den Wachstumskurs bestätigt.

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