SK Hynix Aktie: KI treibt
Künstliche Intelligenz frisst Rechenleistung – und damit auch Speicher. Genau hier positioniert sich SK Hynix gerade offensiv: Der Konzern will die Produktion seiner HBM-Speicherchips deutlich hochfahren, weil die Nachfrage aus dem weltweiten Rechenzentrums-Boom das Angebot überholt. Kein Wunder also, dass der Markt genau hinschaut, wenn das Management von „Knappheit“ spricht.
HBM als Engpass – und Gewinnmotor
Auf einer Konferenz in Washington hat SK-Group-Chairman Chey Tae-won angekündigt, die Fertigung von KI-Speicherchips auszuweiten. Im Fokus steht High-Bandwidth Memory (HBM) – ein zentraler Baustein für KI-Infrastruktur, der derzeit als Mangelware gilt. Chey nannte HBM einen „Monster-Chip“, der für SK Hynix außergewöhnlich profitabel sei.
Untermauert wurde das durch Berichte über eine ambitionierte Prognose: Der operative Gewinn könnte 2026 laut Cheys Einschätzung potenziell über 100 Milliarden US-Dollar liegen – getragen von der starken HBM-Nachfrage. Gleichzeitig verwies er auf das Kernproblem des Marktes: Es gibt aktuell deutlich zu wenig KI-Speicher.
Nachfrage überrollt das Angebot
Der Hintergrund ist ein spürbares Ungleichgewicht: KI-Rechenzentren bestellen Hochleistungsspeicher schneller, als die Branche liefern kann. SK Hynix soll seine gesamte Produktion fortschrittlicher Speicherchips für das laufende Jahr bereits ausverkauft haben. Treiber ist der massive Infrastrukturausbau großer US-Tech-Konzerne, die sich im KI-Wettlauf Vorteile sichern wollen.
Was bedeutet das konkret? Wenn die Knappheit anhält, bleibt Preisdruck nach oben möglich – und Hersteller mit verfügbarer Kapazität sitzen am längeren Hebel.
Rückenwind von Investoren – Rekordniveau erreicht
Auch auf Investorenseite gibt es Rückenwind: BlackRock meldete zuletzt wieder eine bedeutende Beteiligung und hält nun 5,00% an SK Hynix. Die Nachricht über den erhöhten Anteil hatte den Kurs am 20. Februar zusätzlich angeschoben.
In den Kursdaten spiegelt sich die Dynamik: Die Aktie schloss gestern bei 951.000 KRW und liegt seit Jahresanfang bereits 47,56% im Plus. Gleichzeitig hatte SK Hynix zuvor angekündigt, die Investitionen (Capex) in diesem Jahr deutlich gegenüber dem Vorjahr anzuheben, um die Nachfrage besser bedienen zu können.
Zum nächsten Prüfstein wird, wie schnell zusätzliche Kapazitäten tatsächlich in den Markt kommen – denn genau daran entscheidet sich, ob der aktuelle HBM-Rückenwind nur stark bleibt oder sich weiter verstärkt.
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