SK Hynix Aktie: Doppelschock aus Seoul
Die Börse in Seoul erlebt turbulente Zeiten. Heute Morgen stürzten die Kurse der südkoreanischen Tech-Giganten ab – und SK Hynix traf es mit einem Minus von rund 6 Prozent besonders hart. Zeitgleich verlor Samsung Electronics ähnlich stark. Der Auslöser? Wachsende Zweifel der Investoren, ob sich die milliardenschweren KI-Investierten überhaupt rechnen werden.
Besonders bitter: Die Verkaufswelle kam so heftig, dass es zu Handelsunterbrechungen an der Börse kam. Ausländische Investoren warfen im großen Stil Aktien auf den Markt, während der Won auf neue Tagestiefs rutschte. Die Nervosität schwappte von der Wall Street über, wo bereits tags zuvor Tech-Werte unter Druck geraten waren – ausgelöst durch die Ankündigung des KI-Unternehmens Anthropic, neue Legal-Tools für seinen Claude-Chatbot einzuführen.
Paradoxe Gemengelage: Mega-Upgrade trifft Abverkauf
Die Ironie der Situation: Ausgerechnet gestern hatte S&P Global Ratings SK Hynix auf "BBB+" hochgestuft – mit positivem Ausblick. Die Begründung der Rating-Agentur klingt vielversprechend: Signifikantes Wachstum bei hochprofitablen HBM-Chips (High Bandwidth Memory), Lieferengpässe bei konventionellen Speicherchips und eine dominante Marktposition, die SK Hynix seit mindestens fünf Jahren bei HBM-Chips hält.
S&P prognostiziert für 2026 einen Umsatzsprung auf umgerechnet 162 Billionen Won, nach 97 Billionen Won im vergangenen Jahr. Das EBITDA soll von 61 Billionen auf 112 Billionen Won explodieren. Für 2027 erwarten die Analysten sogar Erlöse von 179 Billionen Won. Der operative Cashflow könnte bereits 2026 bei 82 Billionen Won liegen – weit über den geplanten Investitionen von 40 Billionen Won.
Technologie-Vorsprung als Trumpf
SK Hynix profitiert von seinem technologischen Vorsprung bei Packaging-Technologie und Produktinnovation. Die steigenden Investitionen großer Cloud-Service-Provider sollten die Nachfrage nach HBM-Chips, Server-DRAM-Bausteinen und Enterprise-SSDs weiter anfeuern. S&P geht davon aus, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage die hohen Preise mindestens bis 2028 stützen wird.
Allerdings nennt die Rating-Agentur auch Risiken: zunehmender Wettbewerb im HBM-Segment und mögliche Kürzungen der Ausgaben durch Cloud-Anbieter. Genau diese Sorgen scheinen nun den heutigen Ausverkauf zu befeuern. Zavier Wong, Marktanalyst bei eToro, ordnet ein: "Was wir sehen, wirkt eher wie De-Risking und Gewinnmitnahmen nach einem starken Lauf – weniger wie ein Bruch des Tech-Trends."
Die Frage bleibt: Handelt es sich um eine gesunde Korrektur nach der Rally oder den Beginn einer fundamentalen Neubewertung der KI-Story? Für SK Hynix steht viel auf dem Spiel – immerhin hat der Kospi-Index seit Jahresbeginn bereits 18,5 Prozent zugelegt.
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