Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock setzt ein deutliches Ausrufezeichen im Halbleitersektor. Mit dem Einstieg als einer der größten Anteilseigner bei SK Hynix unterstreicht der Finanzriese das institutionelle Vertrauen in die KI-Strategie des südkoreanischen Konzerns. Während die Unternehmensführung von neuen Gewinnrekorden träumt, rückt die Bedeutung von Hochleistungschips für die globale Tech-Infrastruktur endgültig in den Fokus.

BlackRock wird zum Großaktionär

Am vergangenen Freitag wurde durch eine Pflichtmitteilung bekannt, dass BlackRock seinen Anteil an SK Hynix auf fünf Prozent ausgebaut hat. Damit rückt der US-Vermögensverwalter zum viertgrößten Aktionär des Unternehmens auf. Es ist das erste Mal seit fast acht Jahren, dass BlackRock eine Beteiligung dieser Größenordnung an dem Speicherchiphersteller hält. Laut der Meldung handelt es sich um eine reine Finanzinvestition ohne die Absicht, direkten Einfluss auf die Unternehmensführung zu nehmen.

Die Nachricht sorgte an der Börse für deutliche Kursgewinne. Die Aktie kletterte am Freitag um gut sechs Prozent und markierte bei 949.000 KRW ein neues 52-Wochen-Hoch.

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Rekordgewinne durch "Monster-Chips"

Hinter der Investition steht die Erwartung eines anhaltenden Booms bei Künstlicher Intelligenz. SK-Group-Chef Chey Tae-won betonte jüngst das enorme Potenzial der sogenannten High Bandwidth Memory (HBM) Produkte, die er als „Monster-Chips“ bezeichnete. Diese speziellen Speicherbausteine sind für das Training von KI-Modellen essenziell und haben sich zur wichtigsten Einnahmequelle des Konzerns entwickelt.

Wird SK Hynix seine Vormachtstellung bei diesen Schlüsselkomponenten langfristig gegen die Konkurrenz verteidigen können? Der Konzernchef stellte operative Gewinne von über 100 Milliarden US-Dollar in Aussicht, sofern die Nachfrage nach KI-Anwendungen weiterhin derart dynamisch bleibt. Gleichzeitig warnte er jedoch vor der inhärenten Volatilität des Sektors, die bei Marktveränderungen schnell zu Kursfantasien, aber auch zu Verlusten führen kann.

Infrastruktur als künftiger Fokus

Um das Wachstum abzusichern, befasst sich das Management bereits mit den logistischen Herausforderungen der KI-Ära. Ein zentraler Punkt ist der massive Energieverbrauch von Rechenzentren. SK Hynix plant hierfür neue Ansätze, bei denen KI-Infrastrukturen direkt an Kraftwerken angesiedelt werden sollen, um die Effizienz zu steigern und die Betriebskosten zu senken.

Die Rückkehr von BlackRock als bedeutender Großaktionär festigt die Marktposition von SK Hynix im globalen Halbleiter-Wettlauf. Die weitere Entwicklung wird maßgeblich davon abhängen, ob das Unternehmen seine technologische Führung bei HBM-Speichern behaupten und die Herausforderungen der Energieversorgung für künftige Rechenzentren erfolgreich lösen kann.

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