Solana: Infrastruktur verliert Pfeiler
Ein wichtiger Daten- und Analyseanbieter im Solana-Ökosystem zieht den Stecker. Step Finance beendet den Betrieb – und mit ihm verschwinden auch die verbundenen Dienste SolanaFloor und Remora Markets. Auslöser ist ein schwerer Hack, von dem sich das Team nach eigener Aussage finanziell nicht mehr erholen konnte.
Hack als Auslöser
Laut offizieller Mitteilung werden alle operativen Aktivitäten mit sofortiger Wirkung eingestellt. Hintergrund ist ein Sicherheitsvorfall Ende Januar 2026: Angreifer entwendeten rund 261.854 SOL aus den Treasury-Wallets der Plattform – umgerechnet etwa 29 Millionen US-Dollar.
Step Finance erklärt, man habe danach mehrere Optionen geprüft, um weiterzumachen. Dazu zählten neue Finanzierungsrunden und auch eine mögliche Übernahme. Da diese Wege jedoch scheiterten, blieb aus Sicht der Geschäftsführung nur die Schließung.
Für Nutzer gibt es zumindest teilweise Klarheit: Für STEP-Token-Inhaber ist ein Rückkauf geplant. Remora rToken-Halter sollen ihre Einlagen vollständig zurückerhalten, weil diese nach Angaben des Unternehmens weiterhin gedeckt sind.
Was das für Solana bedeutet
Der Ausfall trifft Solana an einer empfindlichen Stelle: Step Finance galt als etablierter Baustein der DeFi-Infrastruktur und lieferte Werkzeuge, um Portfolios zu verfolgen und On-Chain-Daten auszuwerten. Zu Spitzenzeiten sollen mehr als 2,4 Millionen Nutzer die Plattform verwendet haben – entsprechend groß ist die Lücke, die jetzt in der Daten- und Analyseversorgung entsteht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solana?
Der Vorfall unterstreicht zugleich ein altes DeFi-Problem: Selbst wenn Blockchains technisch stabil laufen, können Anwendungen und Treasury-Strukturen ein attraktives Ziel für Angreifer bleiben.
Trotzdem: Signale der Stabilisierung
Interessant ist der Kontrast zur restlichen Lage im Netzwerk. Der Quelltext betont, dass Solana zuletzt ohne größere Ausfälle lief – ein Punkt, der das Vertrauen in die technische Robustheit stützen kann. Außerdem zieht die Aktivität auf dezentralen Börsen (DEXs) auf Solana demnach langsam wieder an.
Parallel kommen auch freundlichere Töne aus dem institutionellen Umfeld: Sharps Technology und The Tie haben eine Partnerschaft angekündigt, um die institutionelle Infrastruktur auf Solana zu stärken. Dabei soll Sharps Technology einen Teil seiner über 2 Millionen SOL umfassenden Treasury-Bestände an den Validator-Betrieb von The Tie delegieren.
Auch am Kapitalmarkt gab es laut Text Rückenwind: In den USA zugelassene Spot-Solana-ETFs verzeichneten zuletzt wieder spürbare Zuflüsse, und das Derivate-Interesse an SOL nahm zu – ein Hinweis auf steigende Aktivität, während sich der breitere Kryptomarkt erholt.
Zum Marktbild passt, dass SOL zwar gestern deutlich anzog, auf Sicht von 30 Tagen aber klar im Minus liegt. Damit bleibt der Druck aus den vergangenen Wochen sichtbar – trotz einzelner Lichtblicke im Ökosystem.
Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








