Siemens Energy Aktie: Spektakuläre Zahlen!
Siemens Energy kennt aktuell kein Halten mehr. Am Dienstagvormittag kletterte der DAX-Konzern auf ein neues Rekordhoch von über 128 Euro. Dahinter steckt mehr als nur gute Stimmung: Eine abgeschlossene Übernahme im Service-Geschäft, milliardenschwere Investitionen ins Netzgeschäft und ein externer Schub durch die Venezuela-Krise treiben die Aktie an.
Die wichtigsten Fakten:
- Neues Allzeithoch bei über 128 Euro
- RWG-Übernahme für 140 Mio. Euro vollzogen
- 2 Mrd. Euro fließen bis 2028 in Netzausbau
- Ölpreis-Anstieg stützt Energiesektor
Service-Geschäft wird gestärkt
Der Energietechnik-Konzern hat den 50-prozentigen Anteil am Joint Venture RWG (Repair & Overhauls) Limited von der britischen John Wood Group für rund 140 Millionen Euro übernommen. Damit kontrolliert Siemens Energy nun vollständig den Spezialisten für Wartung und Instandhaltung von Gasturbinen.
Der Schritt zahlt direkt auf die Margenstrategie ein. Das Service-Geschäft gilt als deutlich profitabler und stabiler als das volatile Neuanlagengeschäft. Analysten begrüßen die Integration, da sie Synergien im Turbinen-Portfolio verspricht.
Transformatoren-Offensive läuft
Parallel treibt das Unternehmen seine Investitionsoffensive im Netzbereich voran. Bis 2028 fließen rund 2 Milliarden Euro in den Ausbau globaler Fertigungskapazitäten für Transformatoren und Schaltanlagen. Die Grid-Sparte profitiert vom weltweiten Boom bei Rechenzentren und der Integration erneuerbarer Energien.
Die Nachfrage übersteigt derzeit das Angebot deutlich. Investoren werten die aktuelle Kursbewegung als Vertrauensbeweis, dass das Management die Kapazitätserweiterungen profitabel hochfahren kann.
Venezuela-Krise als zusätzlicher Treiber
Die jüngste Eskalation in Venezuela mit der Festnahme von Nicolás Maduro hat die Energiemärkte aufgewühlt. Der Ölpreis zog spürbar an, was traditionell auch Aktien aus dem Energiesektor stützt. Als wichtiger Ausrüster für Öl- und Gasindustrie sowie Energieinfrastruktur profitiert Siemens Energy von steigenden Investitionen in die Energiesicherheit.
Die Aktie konnte sich nach ihrer spektakulären Erholung aus der Windkraft-Krise nun klar vom breiten Markt absetzen. Die Bewertung ist allerdings ambitioniert: Während einige Analysten im "Superzyklus Energie" weiteres Potenzial sehen, liegen einige Fair-Value-Schätzungen bereits unter dem aktuellen Kursniveau.
Technisch hat die Aktie mit dem neuen Allzeithoch freie Bahn nach oben. Entscheidend wird sein, ob sich das Niveau oberhalb von 125 Euro halten lässt. Bei den nächsten Quartalszahlen werden Investoren genau prüfen, wie sich die RWG-Integration und die Hochlaufkosten der neuen Werke auf die Marge auswirken.
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