Siemens steuert auf einen Tag zu, der gleich zwei Signale an den Markt sendet: Quartalszahlen und Hauptversammlung fallen am 12. Februar zusammen. Gleichzeitig läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter – ein Mix aus operativem Update und Kapitalmarkt-Themen. Was sagt dieses „Doppel-Event“ darüber aus, wie der Konzern ins neue Geschäftsjahr startet?

12. Februar: Zahlen und Hauptversammlung

Am 12. Februar 2026 präsentiert das Management die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 – und hält parallel die ordentliche Hauptversammlung als Präsenzveranstaltung in der Olympiahalle München ab. Für Anleger bündelt sich damit vieles auf einen Termin: Leistungsbericht, Ausblick und die Abstimmungen der Hauptversammlung in einem Paket.

Die Ausgangslage ist anspruchsvoll, weil Siemens zuletzt sehr stark geliefert hat. Im November 2025 meldete der Konzern Rekordergebnisse für das Geschäftsjahr 2025: Rund 78,9 Milliarden Euro Umsatz, 10,4 Milliarden Euro Nettogewinn und ein freier Cashflow von über 10,8 Milliarden Euro. Genau daran wird nun der Start ins neue Jahr gemessen.

Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Doppeltermin: Q1-Zahlen FY 2025/26 und Hauptversammlung am 12. Februar 2026
- Dividendenvorschlag: 5,35 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 (höher als im Vorjahr)
- Aktienrückkauf: 248.687 Aktien in der Woche 19.–25. Januar 2026 (Xetra)
Seit Programmstart im Februar 2024: über 20,8 Mio. Aktien zurückgekauft
- Kursniveau: Schlusskurs Freitag 256,30 Euro, damit rund 11% unter dem 52‑Wochen‑Hoch

Rückkäufe und Dividende: Kapitalmarkt-Fokus bleibt

Siemens setzt sein Rückkaufprogramm konsequent fort. Allein in der Woche vom 19. bis 25. Januar 2026 wurden über Xetra 248.687 eigene Aktien erworben. In Summe sind es seit dem Start im Februar 2024 mehr als 20,8 Millionen zurückgekaufte Aktien.

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Auf der Hauptversammlung steht zudem der Dividendenvorschlag zur Abstimmung. Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt das Management 5,35 Euro je Aktie vor – eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr. Zusammen mit den Rückkäufen ist das ein klarer Schwerpunkt auf Ausschüttung und Kapitalstruktur.

Strategie „ONE Tech Company“: Der Start wird messbar

Unter dem Programm „ONE Tech Company“ will Siemens die nächste Wachstumsphase anstoßen. Im Fokus stehen der Ausbau von Software und KI sowie strategische Zukäufe. Für das vergangene Jahr hatte der Konzern die Übernahmen von Altair Engineering und Dotmatics angekündigt.

Zusätzlich plant Siemens die Dekonsolidierung von Siemens Healthineers: Rund 30% der Anteile sollen per Spin-off an die Aktionäre übertragen werden, um den Fokus auf die Kerngeschäftsfelder zu schärfen.

Zum Termin am 12. Februar geht es damit nicht nur um das reine Zahlenwerk, sondern auch um die erste greifbare Standortbestimmung, wie die Strategie im neuen Geschäftsjahr anläuft.

Am 12. Februar 2026 liefert Siemens mit Q1-Bericht und Hauptversammlung die nächste große Orientierung. Danach folgen die Quartalsupdates am 13. Mai 2026 (Q2), 6. August 2026 (Q3) und 12. November 2026 (Q4) – ein klarer Fahrplan, an dem sich der Fortschritt der „ONE Tech Company“-Agenda Schritt für Schritt ablesen lässt.

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