Die Shell-Aktie beendete die Handelswoche mit einem starken Signal und markierte am Freitag bei 35,22 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Doch hinter der Kursrallye steckt mehr als nur gute Marktstimmung. Während das Management das eigene Aktienrückkaufprogramm konsequent fortsetzt, richten sich die Blicke nun auf strategische Verhandlungen in Venezuela, die das langfristige Förderpotenzial des Energiekonzerns sichern sollen.

Konsequente Pflege des Aktienkurses

Ein wesentlicher Treiber für die stabile Kursentwicklung bleibt die aggressive Rückkaufpolitik des Konzerns. Am 27. Februar 2026 erwarb Shell im Rahmen des laufenden Programms weitere 867.321 eigene Aktien zur Vernichtung. Diese Transaktionen sind Teil der am 5. Februar angekündigten Initiative, die noch bis zum 1. Mai 2026 laufen wird.

Durchgeführt wurden die Käufe über verschiedene Handelsplätze, darunter die London Stock Exchange und die Amsterdamer Börse, wobei die Durchschnittspreise zwischen etwa 30,47 GBP und 34,84 EUR lagen. Durch die Verringerung der insgesamt umlaufenden Stimmrechte – aktuell belaufen sich diese auf rund 5,66 Milliarden Stück – erhöht sich rechnerisch der Gewinn pro verbleibender Aktie, was den Titel für Anleger attraktiv hält.

Management setzt auf die eigene Aktie

Parallel zu den Rückkäufen stärkt Shell die Bindung seines Führungsteams an das Unternehmen. Im Rahmen der Bonusvergütung erhielten Top-Manager am 25. und 26. Februar umfangreiche Aktienpakete. CEO Wael Sawan bekam 23.980 Anteile zugeteilt, während CFO Sinead Gorman 15.841 Aktien erhielt.

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Wichtig für Anleger ist hierbei die Fristigkeit: Die zugeteilten Papiere unterliegen einer dreijährigen Haltedauer. Dies signalisiert, dass das Management ein grundlegendes Interesse an einer langfristig positiven Wertentwicklung hat und nicht auf kurzfristige Kursgewinne spekuliert.

Strategische Gespräche in Caracas

Abseits der Finanzmanöver arbeitet Shell aktiv an der Erweiterung seiner operativen Basis. Am 26. Februar trafen Vertreter des Konzerns in Caracas mit der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodriguez und dem Chef des staatlichen Ölkonzerns PDVSA zusammen.

Im Fokus der Gespräche standen Kooperationen im Gassektor sowie die mögliche Reaktivierung gemeinsamer Öl- und Gasprojekte. Diese Verhandlungen finden unter dem Schutzschirm der US-OFAC-Lizenz Nr. 50 statt, die spezifische Geschäftsaktivitäten mit der PDVSA trotz der angespannten politischen Lage erlaubt.

Mit dem laufenden Rückkaufprogramm bis zum 1. Mai 2026 sorgt Shell technisch weiter für Unterstützung des Aktienkurses. Die Gespräche in Caracas verdeutlichen zudem, dass der Konzern trotz geopolitischer Hürden gewillt ist, komplexe Märkte zu erschließen, um seine Reserven langfristig zu sichern.

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