Zuerst die Erwartungen, dann die Reaktion, und die war bei Nvidia enttäuschend. In der vergangenen Woche, am Mittwoch, präsentierte die Nvidia Quartalszahlen mit mehr als 68 Mrd. Dollar Umsatz und einem Gewinnplus von 73 %. Analysten formulierten Kursziele von rund 200 Euro oder mehr. Wenige Tage später notierte die Aktie bei 151,25 Euro. Am Freitagabend verlor sie -3,47 % und rutschte unter die 100-Tage-Linie. Die Enttäuschung ist gewaltig bei denen, die diese Zahlen für gut hielten.

Nvidia: Erstaunliche Börsenfehler

Die Diskrepanz wirkt auffällig. Nvidia übertraf Prognosen, doch der Markt verlangte mehr als ein weiteres Übertreffen. Besonders die Bruttomargen standen im Fokus. Sie lagen leicht unter dem gewohnten Niveau. In einem Umfeld extrem hoher Erwartungen genügt bereits eine kleine Abweichung, um Verkäufe auszulösen.

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Hinzu kommt die neue Chip-Generation Blackwell, die Probleme verursacht. Produktionsverzögerungen und Designanpassungen beeinflussen die Wahrnehmung. Gleichzeitig bleiben Exportbeschränkungen nach China bestehen. Dieser Markt zählt zu den wichtigsten Absatzregionen für Hochleistungsprozessoren und jede Einschränkung wirkt unmittelbar auf die Perspektive.

Parallel stellt sich eine grundsätzliche Frage. Microsoft, Meta und Amazon investieren weiterhin Milliarden in KI-Infrastruktur, in den USA sollen die Großen fast 700 Mrd. Dollar investieren. Dies wiederum wird als Bedrohung empfunden, das Volumen ist enorm. Der Kapitalmarkt fragt zunehmend, wann diese Investitionen bei den Kunden in sichtbare Gewinne münden. Ohne klar erkennbare Rendite verschiebt sich der Bewertungsmaßstab.

Technisch betrachtet bleibt Nvidia trotz des Rückgangs im langfristigen Aufwärtstrend, da der Kurs über dem GD200 notiert. Kurzfristig jedoch zeigt sich nun eine enorme Schwäche. Das Unterschreiten der 100-Tage-Linie verstärkt diesen Eindruck. 151,25 Euro markieren eine Phase erhöhter Nervosität. Analysten hingegen gehen von Kursen über 200 Euro aus, sehen also große Chancen.

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