Im laufenden Jahr hat die Aktie des Softwarekonzerns ServiceNow rund ein Viertel ihres Wertes eingebüßt. Während der Kursrutsch bei einigen Anlegern für Verunsicherung sorgt, sehen Analysten in der aktuellen Bewertung eine klare Einstiegsgelegenheit. Ein genauer Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen und die Fortschritte bei der KI-Integration zeigt, warum die Experten trotz des schwachen Marktumfelds optimistisch bleiben.

BNP Paribas sieht Aufwärtspotenzial

Zu Beginn dieser Woche hob BNP Paribas das Rating für den Softwareanbieter von „Neutral“ auf „Outperform“ an. Die Analysten begründen diesen Schritt mit drei zentralen Faktoren: einer stabilen Geschäftsentwicklung im Kernbereich, einer glaubwürdigen Strategie zur Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz sowie soliden Margen bei gleichzeitig kontrollierter aktienbasierter Vergütung.

Die Bank geht davon aus, dass das organische Wachstum der Abonnementeinnahmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 bei etwa 20 Prozent liegen wird. Damit übertreffen die Schätzungen die unternehmenseigene Prognose für das erste Quartal von rund 18 Prozent. Zusätzliches Potenzial sehen die Experten, wenn Kunden schneller auf teurere Premium-Tarife wie „Pro Plus“ umsteigen.

Solides Fundament federt Kursverluste ab

Dass die fundamentale Basis intakt ist, zeigten bereits die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Die Abonnementeinnahmen kletterten im Jahresvergleich um 21 Prozent auf knapp 3,47 Milliarden US-Dollar. Auch die kurzfristig zu erwartenden Einnahmen (Current Remaining Performance Obligations) stiegen um 25 Prozent auf 12,85 Milliarden US-Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?

Um das Vertrauen in die eigene Bewertung zu unterstreichen, genehmigte der Vorstand ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar. Davon sollen 2 Milliarden US-Dollar zeitnah im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens erworben werden. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management währungsbereinigt ein Umsatzwachstum von etwa 20 Prozent an.

KI-Integration im öffentlichen Sektor

Neben den reinen Finanzkennzahlen punktet ServiceNow bei der strategischen Positionierung, insbesondere im lukrativen Regierungssektor. Das Marktforschungsunternehmen Forrester stufte den Konzern im ersten Quartal 2026 als führend bei Cloud-Lösungen für den öffentlichen Bereich ein und lobte die offensive KI-Strategie.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die im Dezember 2025 abgeschlossene Übernahme von Moveworks. Die Integration schreitet zügig voran: Ein erster KI-Spezialist für den IT-Support befindet sich bereits in der Testphase und soll im zweiten Quartal 2026 allgemein verfügbar sein. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Plattform über 90 Prozent der IT-Anfragen von Mitarbeitern bearbeiten und Fälle deutlich schneller lösen kann. Da sowohl ServiceNow als auch Moveworks über die wichtigen FedRAMP-Sicherheitszertifizierungen verfügen, können nun auch US-Behörden diese KI-Werkzeuge datenschutzkonform einsetzen.

Am gestrigen Freitag schloss das Papier bei 110,38 US-Dollar und notiert damit weit unter seinem 52-Wochen-Hoch von über 211 US-Dollar. Die nächste Bewährungsprobe für die optimistische Einschätzung der Analysten folgt am 21. April 2026. An diesem Termin präsentiert ServiceNow die Ergebnisse für das erste Quartal und muss belegen, dass sich die rasche Integration der Moveworks-KI bereits in steigenden Abonnementeinnahmen niederschlägt.

ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:

Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...