ServiceNow baut seine KI-Infrastruktur weiter aus — diesmal mit einem Fokus auf ein Problem, das bislang kaum diskutiert wurde: Was passiert, wenn ein autonomer KI-Agent Fehler macht oder kompromittiert wird? Die neue Partnerschaft mit Cohesity liefert darauf eine konkrete Antwort.

Resilienz als neues Sicherheitsnetz

Unternehmen setzen KI-Agenten zunehmend für kritische Prozesse ein — von der automatischen Behebung von IT-Störungen bis zur Steuerung komplexer Workflows. Wenn ein solcher Agent durch fehlerhafte Daten, Fehlkonfigurationen oder sogenannte Prompt-Injection-Angriffe außer Kontrolle gerät, reicht es nicht, ihn einfach abzuschalten. Die betroffenen Systeme müssen auf einen verifizierten Ausgangszustand zurückgesetzt werden — schnell und ohne manuelle Rekonstruktion.

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Genau hier setzt die am 18. März in Dubai angekündigte Partnerschaft an. ServiceNows AI Agent Control Tower übernimmt die Steuerung, Überwachung und Absicherung der KI-Agenten. Cohesitys Data Cloud schützt die zugrundeliegenden Datensysteme und ermöglicht eine punktgenaue Wiederherstellung. Die Integration beider Plattformen soll noch in diesem Jahr verfügbar sein.

Analyst dreht seine Meinung

Parallel dazu erhielt die Aktie am 16. März Rückenwind von der Analystenfront. BNP Paribas Exane-Analyst Stefan Slowinski stufte ServiceNow von „Neutral" auf „Outperform" hoch und hob sein Kursziel von 120 auf 140 US-Dollar an. Als Begründung nannte er die Stabilisierung im Kerngeschäft, die zunehmende Monetarisierung der KI-Funktionen sowie solide Gewinnmargen — Kriterien, die er für entscheidend hält, um im derzeit schwachen Softwaresektor zu bestehen. Die Aktie legte daraufhin um mehr als 1,1 Prozent zu und übertraf damit knapp den S&P 500.

Drei Partnerschaften, ein Muster

Die Cohesity-Kooperation ist nicht isoliert zu betrachten. Im März 2026 schloss ServiceNow gleich drei strategische Partnerschaften: mit Aiva Health für sprachgesteuerte KI-Anwendungen in der Krankenhausversorgung, mit Cohesity für die Absicherung von KI-Agenten in regulierten Umgebungen wie Finanzdienstleistungen oder Behörden, und mit Prismforce für KI-gestützte Workforce-Planung in serviceintensiven Organisationen.

Das gemeinsame Ziel: ServiceNow tiefer in die operativen Abläufe seiner Kunden einzubetten und damit die Plattform schwerer ersetzbar zu machen. Ob sich diese Strategie in den kommenden Quartalen in messbarem Umsatzwachstum niederschlägt, werden die nächsten Geschäftszahlen zeigen müssen — die Aktie notiert trotz des jüngsten Upgrades weiterhin im Minus gegenüber dem Jahresbeginn.

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