Sprouts Farmers Market hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinnplus abgeschlossen, doch die Prognose für 2026 sorgt für Ernüchterung. Trotz eines soliden Schlussquartals blickt das Management besorgt auf den zunehmenden Kostendruck bei den Verbrauchern und leitet gleichzeitig einen personellen Umbruch in der Führungsebene ein.

Stabiles Jahr, schwächelndes Quartal

Im vierten Quartal konnte das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 0,92 US-Dollar die Erwartungen der Analysten zwar leicht übertreffen, doch hinter der Fassade bröckelt das Wachstum. Während der Umsatz um 7,6 Prozent auf 2,15 Milliarden US-Dollar stieg, verlangsamte sich das flächenbereinigte Umsatzwachstum auf 1,6 Prozent. Das neu eingeführte Treueprogramm fand zwar schnell Anklang, belastete jedoch aufgrund von Einführungskosten die Bruttomargen spürbar.

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Im Hinblick auf das gesamte Geschäftsjahr 2025 lesen sich die Zahlen positiv: Ein Nettoumsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar bedeutet ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch konnte die Aktie diesen Schwung zuletzt nicht halten und verlor am Freitag leicht auf 57,26 Euro, womit sie sich wieder ihrem Jahrestief nähert.

Skepsis für das laufende Jahr

Doch was bremst den Wachstumskurs des Händlers? Das Management verwies auf ein schwieriges makroökonomisches Umfeld, das dazu führt, dass Kunden seltener in die Filialen kommen. Für das erste Quartal 2026 liegt die Gewinnprognose mit 1,66 bis 1,70 US-Dollar je Aktie deutlich unter dem Marktkonsens von 1,81 US-Dollar. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen lediglich mit einer Stagnation des flächenbereinigten Umsatzes in einer Spanne von minus ein bis plus ein Prozent.

Neubesetzungen und Analysten-Reaktionen

Flankiert werden die Zahlen von einem Umbau im Führungsteam. Don Clark übernimmt die Rolle des Chief Merchandising Officer von Scott Neal, der in den Ruhestand geht. Zudem soll Amanda Rassi als neue Chief Customer Officer die Bereiche Marketing und E-Commerce enger verzahnen. Analysten zeigten sich von den vorsichtigen Aussichten wenig begeistert: JPMorgan senkte das Kursziel auf 77 US-Dollar, während RBC Capital sein Ziel von 140 auf 114 US-Dollar nach unten korrigierte.

Die Aktie notiert derzeit fast zehn Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn knapp 17 Prozent an Wert verloren. Die geplanten 40 Filialneueröffnungen im Jahr 2026 verdeutlichen zwar den Expansionswillen, doch der Fokus der Anleger dürfte vorerst auf der Entwicklung der Kundenfrequenzen in den bestehenden Märkten liegen.

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