Der Software-Konzern ServiceNow setzt ein deutliches Zeichen inmitten der anhaltenden Branchenschwäche: CEO William McDermott plant den Kauf von Aktien im Wert von drei Millionen Dollar. Gleichzeitig haben fünf Top-Manager ihre automatisierten Verkaufspläne gestoppt. Eine koordinierte Aktion, die Vertrauen signalisieren soll.

Fünf Führungskräfte stoppen Verkäufe

Laut SEC-Unterlagen vom 17. Februar haben fünf Führungskräfte ihre Rule 10b5-1-Handelspläne beendet. Damit entfallen alle geplanten Aktienverkäufe. Betroffen sind neben CEO William McDermott auch CFO Gina Mastantuono, Vice Chairman Nicholas Tzitzon, Chief People and AI Enablement Officer Jacqueline Canney sowie Special Counsel Russell Elmer.

Solche vorausgeplanten Verkaufsprogramme ermöglichen Insidern normalerweise, Aktien zu verkaufen, ohne dem Verdacht des Insiderhandels ausgesetzt zu sein. Die koordinierte Stornierung ist ungewöhnlich und deutet auf Überzeugung des Managements hin.

CEO kauft für drei Millionen Dollar

McDermott geht noch einen Schritt weiter: Am 27. Februar will er ServiceNow-Aktien im Wert von drei Millionen Dollar erwerben. Dieser Termin ist der frühestmögliche Zeitpunkt, an dem der CEO ohne Verstöße gegen die Kurzfrist-Gewinn-Regelung des Securities Exchange Act kaufen kann.

Die Kaufvereinbarung wurde bereits am 13. Februar unterzeichnet. McDermott erwirbt die Aktien zum dann gültigen Marktpreis. Die Transaktion wird über ein Form-4-Filing offengelegt.

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Software-Sektor unter Druck

Die Insider-Käufe erfolgen zu einem schwierigen Zeitpunkt für Software-Aktien. Der gesamte Sektor verlor seit Jahresbeginn rund 22 Prozent. Anleger befürchten, dass KI-Technologien traditionelle Software-as-a-Service-Geschäftsmodelle gefährden könnten.

Die Schwäche trifft auch Unternehmen wie Salesforce, CrowdStrike und Palo Alto Networks. Die anhaltende Instabilität im Software-Segment belastet die Gesamtmärkte spürbar.

Gemischte Reaktion am Markt

Trotz der Vertrauenssignale schloss die ServiceNow-Aktie am 17. Februar mit einem Minus von 1,09 Prozent bei 105,91 Dollar. Die Papiere eröffneten bei 109,56 Dollar und erreichten im Tagesverlauf ein Hoch von 110,85 Dollar, bevor sie auf 103,88 Dollar absackten. Das Handelsvolumen lag mit über 27 Millionen Stück deutlich über dem Durchschnitt.

Die volatile Kursbewegung zeigt: Investoren bleiben trotz der Insider-Signale skeptisch.

Solide Quartalszahlen im Januar

Ende Januar hatte ServiceNow starke Q4-Zahlen vorgelegt. Der Subscription-Umsatz kletterte um 21 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar. Die verbleibenden Vertragsverpflichtungen (cRPO) stiegen um 25 Prozent auf 12,85 Milliarden Dollar. Zudem genehmigte der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden Dollar.

Dennoch gerieten die Aktien unter Druck. Der Grund: Die Wachstumsprognose für 2026 liegt mit 19,5 bis 20 Prozent leicht unter dem Tempo von 2025. Für das Management offenbar kein Grund zur Sorge – im Gegenteil.

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