ServiceNow Aktie: Starkes Signal
Der Software-Sektor blutet, doch bei ServiceNow stellt sich das Management demonstrativ gegen den Trend. Während Anleger aus Angst vor KI-Disruptionen flüchten, senden CEO Bill McDermott und sein Team ein deutliches Vertrauensvotum. Ist der massive Abverkauf der letzten Wochen überzogen?
Insider greifen zu
Bill McDermott kündigte an, Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar über den offenen Markt zu erwerben. Dieser Schritt wird flankiert von einer koordinierten Aktion der Führungsebene: Fünf Top-Manager stoppten ihre automatisierten Verkaufspläne (Rule 10b5-1) und behalten ihre Anteile. Analyst Kirk Materne von Evercore ISI wertet dies als eines der ersten nennenswerten Kaufsignale im gesamten Software-Sektor, der zuletzt unter massivem Verkaufsdruck stand.
Der geplante Kauf des CEO ist für den 27. Februar 2026 terminiert. Dies ist der frühestmögliche Zeitpunkt, um regulatorische Konflikte bezüglich kurzfristiger Gewinne (Short-Swing Profit Liability) zu vermeiden.
Sektor unter Druck
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 30 Prozent an Wert verloren und entwickelte sich damit noch schwächer als der breite Markt. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF gab im gleichen Zeitraum etwa 22 Prozent nach. Grund für die schlechte Stimmung sind Befürchtungen, dass KI-Agenten die Nachfrage nach klassischen Software-Lizenzen verringern und Arbeitsplätze im Bürobereich automatisieren könnten.
Analysten sehen hier jedoch Übertreibungen. Arjun Bhatia von William Blair kritisiert, dass der Markt derzeit den gesamten Sektor abstraft, ohne Risikoprofile und Fundamentaldaten der einzelnen Unternehmen zu differenzieren.
Massives Aktienrückkaufprogramm
Untermauert wird der Optimismus der Führungsetage durch solide Zahlen. Im vierten Quartal wuchs der Abo-Umsatz um 21 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar. Entgegen der Marktskeptiker zeigt gerade das KI-Geschäft Dynamik: Der jährliche Vertragswert in diesem Segment kletterte von 250 Millionen auf 600 Millionen Dollar.
Zusätzlich genehmigte der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 5 Milliarden Dollar. Davon wurde ein beschleunigter Rückkauf im Wert von 2 Milliarden Dollar bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen im Januar ausgeführt.
Nach einem Schlusskurs von 107,81 Dollar am 18. Februar bleibt abzuwarten, ob der für den 27. Februar geplante Einstieg des CEO ausreicht, um die negative Marktstimmung nachhaltig zu drehen oder ob die generelle Skepsis gegenüber Software-Titeln vorerst die Oberhand behält.
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