Johnson & Johnson liefert neue Langzeitdaten zu TREMFYA bei Colitis ulcerosa – und die fallen bemerkenswert stabil aus. Für Anleger ist das vor allem deshalb relevant, weil es bei chronischen Erkrankungen nicht nur um einen schnellen Effekt geht, sondern um Haltbarkeit über Jahre. Doch wie belastbar sind die Ergebnisse über einen so langen Zeitraum?

Was die Langzeitdaten zeigen

Die neuen Resultate stammen aus der QUASAR-Long-Term-Extension-Studie und wurden gestern, am 21. Februar 2026, vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Wirkung von TREMFYA (guselkumab) bei moderat bis schwer aktiver Colitis ulcerosa langfristig anhält.

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Nach 140 Wochen Behandlung waren laut Studiendaten 80,8% der mit TREMFYA behandelten Patienten in klinischer Remission. Das ist der zentrale Punkt: Es geht nicht nur um eine Momentaufnahme, sondern um anhaltende Kontrolle der Erkrankung über einen langen Zeitraum.

Noch interessanter ist der Blick auf die „Beständigkeit“: Von den Patienten, die bereits in Woche 44 in klinischer Remission waren, hielten 87,5% diesen Status bis Woche 140. Genau diese Stabilität ist bei Langzeittherapien oft das entscheidende Nadelöhr.

Mehr als nur Symptome: Befunde im Darm

Neben der klinischen Remission nennt Johnson & Johnson auch Ergebnisse zu endoskopischen und histologischen Parametern – also dazu, wie der Darm visuell und auf Gewebeebene aussieht.

So erreichten 78,6% der Patienten nach 140 Wochen eine histo-endoskopische Schleimhautverbesserung (HEMI). Diese kombinierte Messgröße verbindet die „sichtbare“ Verbesserung mit der Beurteilung auf Zellebene und gilt als anspruchsvoller als reine Symptomwerte.

Wichtig für die Einordnung: Im verlängerten Studienzeitraum wurden zudem keine neuen Sicherheitsrisiken („no new safety signals“) festgestellt.

Einordnung: Aktie und Insider-Transaktion

Abseits der Studiendaten gab es diese Woche auch eine Transaktionsmeldung: Die Executive Vice President Vanessa Broadhurst verkaufte am 17. Februar Aktien des Unternehmens.

An der Börse zeigte sich die Aktie am Freitag leicht schwächer: Der Schlusskurs lag bei 205,80 Euro (-1,86%). Gleichzeitig notiert der Titel damit nur knapp unter seinem 52‑Wochen-Hoch, das erst diese Woche erreicht wurde – ein Hinweis darauf, dass der Markt die jüngsten Unternehmensnachrichten insgesamt bislang nicht negativ neu bewertet hat.

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