ServiceNow Aktie: CEO kauft zu
ServiceNow-Chef William McDermott setzt ein deutliches Zeichen: Der CEO will für drei Millionen Dollar eigene Aktien erwerben. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie des Workflow-Spezialisten massiv unter Druck steht – wie weite Teile der Software-Branche.
Führungsspitze dreht den Schalter um
Laut einer Pflichtmitteilung vom 17. Februar haben mehrere Top-Manager von ServiceNow ihre automatisierten Verkaufspläne beendet. Diese sogenannten Rule 10b5-1-Pläne ermöglichen Insidern, Aktienverkäufe im Voraus zu planen und so Interessenkonflikte zu vermeiden.
Die Kehrtwende: McDermott kündigte am 13. Februar an, am 27. Februar für drei Millionen Dollar ServiceNow-Aktien zu kaufen – zu den dann geltenden Marktpreisen. Der Wechsel von geplanten Verkäufen zu einem direkten Zukauf gilt oft als Signal, dass das Management vom künftigen Kursverlauf überzeugt ist.
Software-Sektor im Abwärtsstrudel
Die ServiceNow-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 46 Prozent verloren. Am 18. Februar schloss der Titel bei 107,81 Dollar – bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen.
Der Abverkauf trifft die gesamte Branche. Auch Salesforce, CrowdStrike und Palo Alto Networks kämpfen mit Bewertungskorrekturen. Anleger hinterfragen zunehmend, wie stark KI-Technologien traditionelle Software-Geschäftsmodelle unter Druck setzen werden.
Institutionelle Käufer bleiben aktiv
Trotz der Kursverluste zeigen große Investoren Interesse. Der Hedgefonds Renaissance Group hat seine Position in ServiceNow laut jüngster Meldung um über 400 Prozent aufgestockt. Die massive Aufstockung unterstreicht, dass institutionelles Kapital weiter in KI-Infrastruktur und Unternehmenssoftware fließt.
Neue Führungskraft und Partnerschaft
ServiceNow hat kürzlich Danielle Fontaine zur Chief Accounting Officer ernannt. Zudem kündigte das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Beratungsfirma Kearney an, die auf KI-gestützte Unternehmensprojekte abzielt. Die Schritte sollen die finanzielle Kontrolle stärken und die Rolle bei KI-getriebenen Transformationen ausbauen.
Was jetzt zählt
Die Aktie notiert deutlich unter den durchschnittlichen Analystenzielen. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 112 Milliarden Dollar bewegt sich der Kurs nahe der 52-Wochen-Tiefs von 98 Dollar.
Am 22. April folgen die nächsten Quartalszahlen. Sie dürften zeigen, ob das Abonnement-Geschäft stabil bleibt und wie weit die KI-Integration vorankommt.
Wichtige Kennzahlen:
- Aktueller Kurs: 107,81 Dollar (18. Februar)
- Marktkapitalisierung: ~112 Mrd. Dollar
- 52-Wochen-Spanne: 98,00 – 211,48 Dollar
- CEO-Kaufplan: 3 Mio. Dollar (27. Februar)
- Nächste Quartalszahlen: 22. April (geschätzt)
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 19. Februar liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








