ServiceNow Aktie: Massiver Einstieg
Die ServiceNow-Aktie hat mit einem Kursverlust von rund 46 Prozent im vergangenen Jahr massiv an Boden verloren. Doch inmitten der Skepsis sendet ein Marktteilnehmer ein deutliches Kaufsignal: Der Hedgefonds Renaissance Group hat seine Position vervierfacht. Setzen die institutionellen Investoren hier auf ein baldiges Ende der Talfahrt?
Hedgefonds nutzt Kursrutsch
Laut einer am 13. Februar veröffentlichten 13F-Meldung stockte die Renaissance Group ihren Anteil an dem Enterprise-Software-Spezialisten um über 400 Prozent auf. Dieser aggressive Zukauf erfolgt in einer Phase, die von Marktbeobachtern teilweise als „SaaS-Apokalypse“ bezeichnet wird – ein breiter Ausverkauf bei Softwaretiteln aus Sorge vor KI-Disruptionen.
Offenbar positioniert sich der quantitative Hedgefonds antizyklisch für eine Erholung bei Technologie-Werten. Neben ServiceNow baute Renaissance auch Positionen bei Netflix und Lam Research signifikant aus.
Analysten sehen Chancen
Unterstützung kommt auch von der Wall Street. Goldman Sachs nahm den Titel am 14. Februar auf seine „US Conviction List“ auf und prognostiziert ein jährliches Wachstum von 20 Prozent bis zum Jahr 2029. Die Analysten sehen Potenzial in bisher unerschlossenen Marktbereichen. Gleichzeitig fügte Wedbush das Unternehmen seiner „AI 30“-Liste hinzu, was das Vertrauen in die KI-Strategie des Konzerns unterstreicht.
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Zwar senkte Truist das Kursziel und verwies auf Gegenwind bei sitzbasierten Preismodellen, behielt jedoch die Bewertung bei und betonte ebenfalls die Chancen durch die zunehmende KI-Adoption.
Fundamentaldaten stabil
Die operativen Zahlen stützen die Zuversicht der Investoren. Im vierten Quartal 2025 stieg der Abonnementumsatz währungsbereinigt um 19,5 Prozent auf 3,466 Milliarden US-Dollar. Besonders die KI-Sparte „Now Assist“ gewinnt an Fahrt: Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge mit einem Volumen von über einer Million US-Dollar verdreifachte sich im Vergleich zum Vorquartal.
Mit einer Erneuerungsrate von 98 Prozent bleibt die Kundenbindung extrem hoch. Die Anzahl der Kunden, die jährlich mehr als 20 Millionen US-Dollar Vertragswert generieren, wuchs im Jahresvergleich um über 30 Prozent.
Zum Handelsschluss am Freitag notierte das Papier bei 107,08 US-Dollar, ein Plus von 3,67 Prozent. Mit einem Börsenwert von rund 113 Milliarden US-Dollar und einem Kurs weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 211,48 US-Dollar bewerten institutionelle Anleger das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kurssturz offenbar wieder attraktiver.
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