Johnson & Johnson Aktie: Insider-Verkäufe im großen Stil
Gleich zwei Führungskräfte von Johnson & Johnson haben innerhalb weniger Tage Aktienpakete in Millionenhöhe verkauft. CFO Joseph J. Wolk trennte sich am 17. Februar von 84.654 Aktien für rund 21,7 Millionen Dollar. Die Papiere gingen zu Kursen zwischen 242,68 und 242,99 Dollar über den Tisch.
Nur wenige Tage zuvor, zwischen dem 13. und 17. Februar, hatte bereits CIO James D. Swanson 41.559 Aktien für etwa 15,1 Millionen Dollar abgestoßen – bei Preisen von 242,70 bis 243,76 Dollar. Beide Transaktionen erfolgten im Rahmen von Aktienoptionsprogrammen, bei denen die Manager zuvor Aktien zu deutlich niedrigeren Preisen erworben hatten.
Optionsgewinne mitgenommen
Wolk hatte parallel zu seinem Verkauf Optionen ausgeübt, um 66.475 Aktien zu erwerben – zu Preisen zwischen null und 131,94 Dollar. Die Differenz zum Verkaufspreis zeigt die Dimension der realisierten Gewinne. Swanson vollzog einen ähnlichen Schritt und übte Optionen für 42.418 Aktien aus, mit Ausübungspreisen von null bis 165,89 Dollar.
Beide Manager behielten einen Teil der Steuerlast durch direkte Aktienabgaben: Wolk gab 17.313 Aktien ab, Swanson 4.214 Papiere. Nach den Transaktionen hält Wolk noch 38.961 Aktien direkt sowie weitere 68.835 über einen Trust und 2.173 in einem 401k-Plan.
Aktie auf hohem Niveau
Die Verkäufe erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem die Johnson & Johnson-Aktie nahe ihrer Höchststände notiert. Analysten sehen das Papier weiterhin positiv: RBC Capital erhöhte kürzlich das Kursziel von 240 auf 255 Dollar, Morgan Stanley sogar auf 262 Dollar und stufte gleichzeitig von "Equalweight" auf "Overweight" hoch.
Hintergrund der Morgan Stanley-Hochstufung war die starke Performance des Titels im Jahr 2025, als die Aktie die breiten Marktindizes deutlich übertraf. Beide Analysehäuser sehen das Pharmaunternehmen trotz anhaltender juristischer Auseinandersetzungen um Talkumpuder-Produkte auf solidem Kurs.
Parallel investiert Johnson & Johnson über eine Milliarde Dollar in eine neue Produktionsstätte für Zelltherapien in Montgomery County, Pennsylvania. Die Anlage soll rund 500 Arbeitsplätze in der Bioherstellung schaffen und während der Bauphase über 4.000 weitere Jobs unterstützen. Der Konzern setzt damit auf den wachsenden Markt für fortgeschrittene Therapieformen.
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