ServiceNow Aktie: Analysten sehen Kaufchance
Der Software-Sektor steht 2026 unter Druck, und auch ServiceNow hat im laufenden Jahr bereits fast ein Viertel seines Wertes eingebüßt. Während der breite Markt an der schnellen Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz zweifelt, schert die Großbank BNP Paribas nun aus. Die Analysten werten den jüngsten Kursrutsch als klare Übertreibung und sehen in den KI-Investitionen des Unternehmens einen handfesten, bald sichtbaren Umsatztreiber.
BNP Paribas hebt den Daumen
Am Montag stufte Analyst Stefan Slowinski das Papier von „Neutral“ auf „Outperform“ hoch und hob das Kursziel von 120 auf 140 US-Dollar an. Aus seiner Sicht erfüllt der Softwarekonzern aktuell drei entscheidende Kriterien für ein Investment: ein stabiles Kerngeschäft, glaubhafte Erfolge bei der KI-Monetarisierung sowie solide Margen bei gleichzeitig kontrollierter aktienbasierter Vergütung.
Der aktuelle Kurs von rund 114 US-Dollar markiert einen deutlichen Abschlag zum 52-Wochen-Hoch von über 211 US-Dollar. Für BNP Paribas ist dieser Ausverkauf fundamental nicht gerechtfertigt. Ein Altman Z-Score von 6,54 signalisiert eine hohe finanzielle Stabilität ohne akute Bilanzrisiken. Gleichzeitig untermauert das durchschnittliche Umsatzwachstum der letzten drei Jahre von über 21 Prozent die operative Stärke des Unternehmens, selbst bei konjunkturellem Gegenwind.
Das Potenzial der teuren KI-Tarife
Im Zentrum der optimistischen Einschätzung steht das sogenannte Tier-Migration-Modell. Wenn Unternehmenskunden ihre KI-Integration vertiefen, wechseln sie zunehmend in teurere Tarife wie „Pro Plus“. Slowinski rechnet damit, dass diese Upgrades das organische Wachstum der Abonnementeinnahmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 auf etwa 20 Prozent treiben könnten – etwas mehr, als das Management im ersten Quartal in Aussicht gestellt hatte.
Erste operative Erfolge stützen diese These. Ein neuer KI-Spezialist für den IT-Helpdesk, der im zweiten Quartal 2026 allgemein verfügbar sein soll, löst in frühen Tests bereits 90 Prozent der Mitarbeiteranfragen und verkürzt die Bearbeitungszeit drastisch. Ein globales Netzwerk von über 2.700 Partnern fungiert dabei als Hebel, um diese KI-Plattform in der Breite zu vertreiben und die durchschnittlichen Vertragswerte der Bestandskunden zu erhöhen.
Konkreter Ausblick auf die Quartalszahlen
Der nächste harte Prüfstein für diese Wachstumsfantasie steht bereits im Kalender. Am 29. April 2026 präsentiert ServiceNow die Ergebnisse für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr peilt das Management Abonnementeinnahmen zwischen 15,53 und 15,57 Milliarden US-Dollar an, gepaart mit einer operativen Marge von 32 Prozent und einer starken freien Cashflow-Marge von 36 Prozent. Dieser Termin wird den konkreten Beleg liefern müssen, dass die beschleunigte Akzeptanz der teuren KI-Tarife tatsächlich die Lücke zu den hohen Analystenerwartungen schließt.
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