Der Walldorfer Softwarekonzern erlebte am Donnerstag einen der schwärzesten Tage seiner Börsengeschichte. Die Aktie stürzte zeitweise um 16 Prozent ab und landete damit auf dem letzten Platz im DAX. Doch während die Anleger panikartig verkauften, griff ausgerechnet SAP-Finanzvorstand Dominik Asam beherzt zu.

Insider-Käufe im Millionenumfang

Am 30. Januar 2026 erwarb Asam SAP-Aktien im Gesamtwert von über 1 Million Euro. Die Transaktionen erfolgten zu Kursen zwischen 168,92 Euro und 169,40 Euro über die Xetra-Plattform. Ein klares Signal: Der CFO nutzt die Schwäche zum Einstieg – oder glaubt fest an eine rasche Erholung.

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Der massive Kurseinbruch folgte auf die Präsentation der Jahreszahlen. Obwohl SAP seine selbstgesteckten Ziele erreichte, fanden Analysten zahlreiche Schwachstellen. Besonders enttäuschend: Das Cloud-Wachstum blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Deutsche Bank Research reagierte prompt und kappte das Kursziel drastisch – behielt aber die Kaufempfehlung bei.

Bären dominieren das Chartbild

Nach dem Absturz kämpft die Aktie nun um wichtige technische Marken. Analysten warnen: Der Abverkauf dürfte noch nicht beendet sein. Die Titel befinden sich klar im Abwärtstrend, und die nächsten Unterstützungszonen werden entscheidend sein, ob sich eine Stabilisierung abzeichnet.

Derweil verkündet SAP-Chef Christian Klein eine gewagte Vision: Die klassische Tastatur werde in drei Jahren verschwinden. KI-gestützte Sprachsteuerung soll sie ersetzen und die Arbeitswelt grundlegend verändern. Schöne Zukunftsmusik – doch die Börse interessiert sich aktuell mehr für die gegenwärtigen Zahlen als für Drei-Jahres-Prognosen.

Trotz aller Turbulenzen bleibt ein technisches Analyse-Modell optimistisch: Ein Capped-Bonus-Zertifikat auf die SAP-Aktie soll eine Renditechance von 21,7 Prozent pro Jahr bieten. Ob diese Rechnung aufgeht, hängt maßgeblich davon ab, ob die Aktie ihre kritischen Chartmarken verteidigen kann.

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